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27.06.2018 - Stadt Iserlohn


„Religiöser Extremismus“ – Präventions-Projekt für Hauptschüler wird fortgesetzt

Iserlohn.


Von November 2017 bis Januar 2018 fand in Zusammenarbeit von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Innenministeriums NRW, der Beratungsstellen Wegweiser Duisburg und Dortmund, einer Pädagogin für Soziale Arbeit/Theaterpädagogik, der Hauptschule Letmathe und dem städtischen Jugendamt (Jugendschutz) ein Projekt zum Thema „Religiöser Extremismus“ für Schülerinnen und Schüler der Stufe neun statt. Als Pilotprojekt diente es dazu, zunächst Erfahrungen zu sammeln und einzelne Angebote aufeinander abzustimmen. Es wurde insgesamt als so erfolgreich bewertet, dass es nun modifiziert für eine zweite Klasse der Stufe neun durchgeführt wird.

Gestern (26. Juni) startete also in der Hauptschule Letmathe die Neuauflage des Projektes, das den Jugendlichen die Historie des Islam und dessen salafistische Ausprägungen vermittelt und sie für die Gefahren des religiösen Fanatismus sensibilisieren soll.

Zur Vorbereitung auf das Projekt sahen die Schülerinnen und Schüler den Film “Radikal”. Der Film, produziert vom hessischen Ministerium des Inneren und Sport, erzählt von möglichen Radikalisierungsformen aus den Bereichen Islamismus / Salafismus, Rechtsextremismus und Linksextremismus. Die Varianten zeigen, was passieren kann, wenn sich Jugendliche radikalisieren und welche Rolle das Internet dabei spielen kann.

Als Nächstes stehen vier Schulstunden in Zusammenarbeit mit Mitarbeitern der Dortmunder Beratungsstelle Wegweiser auf dem Stundenplan. In Gruppenspielen werden sie mit den Jugendlichen die Begriffe Islam, Islamismus und Jihad aufarbeiten und ihnen Wege aufzeigen, wie religiöse Radikalisierung passieren kann.

Weitere fünf Unterrichtsstunden, die von der Theaterpädagogin Sinem Aslan gestaltet werden, befassen sich mit den Schwerpunkten Attraktivität und Anwerbestrategien des Islamischen Staates.

Das Projekt endet mit dem Stück “321 Exit – Theater in der Schulklasse” vom Jungen Theater Hof, das eine Schulstunde zum Thema Islamismus, Rassismus, Radikalisierung zum Inhalt hat: Während des Unterrichts erzählt eine Schülerin von der Radikalisierung ihrer Schwester. Die Schulstunde führt damit zu intensiven Diskussionen über persönliche Einstellungen und politischen Positionen.
Eine Diskussion mit den Letmather Schülerinnen und Schülern findet auch im Anschluss an die Vorführung statt, wenn alle Beteiligten - Schauspieler, Lehrer, Schulsozialarbeiter und städtischer Jugendschutz – das Stück gemeinsam mit den Jugendlichen aufarbeiten.




Kontaktdaten:
STADT ISERLOHN Bereich Medien- u. Öffentlichkeitsarbeit Schillerplatz 7 58636 Iserlohn Tel. 02371/217-1251 Fax 02371/217-2992 pressestelle@iserlohn.de www.iserlohn.de

Dieser Meldung sind folgende Medien beigefügt:

Projektvorstellung “Religiöser Extremismus”
©  - Projektvorstellung “Religiöser Extremismus” Jürgen Lensing vom städtischen Jugendamt (Jugendschutz), Hauptschullehrer Christian Diehl und Theaterpädagogin Sinem Aslan (v.l.) setzen gemeinsam mit weiteren Lehrern, Schulsozialarbeitern und der Dortmunder Beratungsstelle Wegweiser das Projekt „Religiöser Extremismus“ mit Schülerinnen und Schüler der Stufe neun fort.

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