
Kreis Unna. Zwischen minus fünf bis minus drei Grad sagt der Deutsche Wetterdienst für die vierte Januarwoche voraus – wärmer wird es in den frühen Morgenstunden nicht. Das heißt für die Straßen im Kreis Unna: Es kann glatt sein. Das wissen auch die Mitarbeiter des Kreisbauhofs und fahren früh morgens raus, um für mehr Sicherheit zu sorgen.
„Wenn die Temperaturen so frostig sind wie derzeit, sind die Kollegen schon morgens ab 4 Uhr unterwegs und streuen auf den rund 220 kreiseigenen Straßenkilometern“, sagt Dirk Schäfer, Leiter des Bauhofs. „Ein gutes Dutzend Mitarbeiter sind dann bis 20 Uhr auf fünf Fahrzeugen im Einsatz.“ Und das, obwohl es keine gesetzliche Streu- und Räumpflicht für Kreisstraßen gibt. „Es ist ein Service vom Kreis für mehr Sicherheit im Straßenverkehr“, sagt Schäfer.
Arbeit nach Prioritäten
Natürlich können die Kreis-Mitarbeiter nicht an allen Stellen gleichzeitig sein. Deshalb gibt es eine Prioritätenliste. Steigungen beispielsweise werden vorrangig bearbeitet. Gestreut wird nach dem Prinzip: „So wenig wie möglich, so viel wie nötig.“
Feuchtsalz ist dabei das Mittel zum Zweck: Es wird am Streu-Fahrzeug angemischt und bleibt besser auf der Fahrbahn liegen als konventionelles Salz. So werden weniger Streumittel benötigt und das schont Umwelt und Finanzen.
Dennoch: Vorsichtig fahren
Doch obwohl die nicht nur die Kreis-Mitarbeiter auf den Kreisstraßen mit den Streu-Fahrzeugen unterwegs sind, gilt, dass Autofahrer bei winterlichen Straßenverhältnissen langsam und besonders vorausschauend fahren sollten. Denn nur, wer mit angepasster Geschwindigkeit unterwegs ist, kann noch rechtzeitig reagieren. PK | PKU
Bildzeile: Die Unimogs sind mit Tank- und Streuteller-Aufsatz ausgestattet und auf den Kreisstraßen unterwegs. Foto: Max Rolke – Kreis Unna
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