
Kreis Unna. Innere Leere, Angstzustände, aber auch Schlafstörungen oder Appetitmangel: Die Symptome einer Depression sind vielseitig. Die Depression ist eine ernste Erkrankung und die am häufigsten auftretende psychische Störung. Oft leiden Erkrankte unter der stark beeinträchtigten Lebensqualität. In Werne gründet sich nun ein Gesprächskreis für Betroffene.
Neben der Behandlung der Depression mit Medikamenten und/oder einer Psychotherapie kann ein Gesprächskreis eine hilfreiche Ergänzung sein. Insbesondere nach einem stationären oder ambulanten Klinikaufenthalt ist, neben der therapeutischen Unterstützung, das Gespräch mit anderen Betroffenen sehr hilfreich. Es bietet die Möglichkeit, über die Erkrankung zu sprechen und gemeinsam nach vorn zu schauen.
Gegenseitiges Zuhören im Fokus
Im Mittelpunkt der geplanten Selbsthilfegruppe steht der Austausch über Erfahrungen, aber vor allem auch das gegenseitig Zuhören. Dabei ist wichtig zu wissen, dass Selbsthilfegruppen ohne professionelle Leitung (ohne Therapeut oder Arzt) arbeiten und von den Betroffenen selbst organisiert werden. Eine Selbsthilfegruppe ist keine Therapiegruppe und kein Ersatz für eine Therapie.
Interessierte sind herzlich eingeladen, in diesem neuen Gesprächskreis mitzumachen und ihn aktiv mitzugestalten. Weitere Informationen gibt es bei der K.I.S.S. (Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen) im Gesundheitshaus Lünen, unter Tel. 0 23 06 / 10 0 61 0 oder per E-Mail an lisa.niessalla@kreis-unna.de. Alle Anfragen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.
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