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Meldung vom 17.06.2019
Zertifikate für 18 Senioreneinrichtungen
Impfprojekt zeigt erste Erfolge

Die Impfquote in 18 Seniorenheimen ist besser geworden. Das Impfberatungs-Projekt des Kreises zeigt erste Erfolge. „Mit Ihrer Teilnahme und Ihren Ergebnissen haben Sie uns sehr geholfen. Wir hatten vorher eine Vermutung, aber jetzt haben wir Gewissheit und eine Basis, auf der wir weiter arbeiten können“, sagt Projektleiterin und Ärztin Anika Biel. „Unser Dank gilt allen beteiligten Einrichtungen, und auch der IKK, die uns großzügig unterstützt hat“, sagt Ressortleiter Hans Vogelsang vom Kreis-Gesundheitsamt.

20 Einrichtungen im Kreis Recklinghausen haben Ende 2018 den Impfstatus der Bewohner erfasst und die Zahlen anonymisiert dem Gesundheitsamt zur Verfügung gestellt. Die Ständige Impfkommission empfiehlt allen Erwachsenen ab einem Alter von 60 Jahren Pneumokokken-, Diphterie-, Tetanus-, Pertussis-, Polio- und Influenza-Impfungen.

„Uns ging es nicht nur darum, den Impfstatus zu erfahren. Wir wollten vor allem ein Bewusstsein schaffen für das Thema, die Bedeutung für Gemeinschaftseinrichtungen und gemeinsam Möglichkeiten entwickeln, um die Impfquoten zu verbessern.

Nadine Fochler ist Pflegedienstleiterin im Marler Julie-Kolb-Seniorenzentrum (AWO). Sie war vom ersten Moment an überzeugt von dem Projekt – und zieht ein positives Zwischenfazit: „Ich hatte noch nie so viele Impfpässe wie heute.“ Bei den Aufnahmegesprächen wird die Frage nach dem Impfpass und dem Impfstatus in der Einrichtung inzwischen automatisch gestellt. „Das macht es für uns viel leichter. In Gemeinschaftseinrichtungen trägt jeder auch Verantwortung für die anderen. Darum ist uns wichtig, auf dieses Thema aufmerksam zu machen“, sagt Nadine Fochler.

Deutlich schwieriger sei die Einbindung der Ärzte, betonen die Vertreter der Einrichtungen. „Da müssen wir unsere eigene Zunft noch stärker in die Pflicht nehmen. Die Beratung ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit“, sagt Anika Biel.

An der ersten Befragung Ende 2018 haben 20 Einrichtungen teilgenommen und die Daten von 1674 Senioren erfasst. Im Frühjahr 2019 haben 18 der Einrichtungen ein zweites Mal die Daten ausgewertet und für das Projekt zur Verfügung gestellt. Für dieses Engagement, vor allem aber für die positive Entwicklung und die umfangreiche Aufklärungsarbeit wurden sie nun mit einem Zertifikat ausgezeichnet.



Pressekontakt: Öffentlichkeitsarbeit, Svenja Küchmeister, Telefon: 02361/534512, E-Mail: svenja.kuechmeister@kreis-re.de
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E-Mail: svenja.kuechmeister@kreis-re.de

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