Meldungsdatum: 09.04.2020
Der Kreis Viersen hat seit dem Jahr 2016 insgesamt 187 öffentliche Spiel- und Bolzplätze in den neun Kommunen des Kreisgebietes mit Fördermitteln des Landes NRW untersucht. "Bei den aus Gründen der Gesundheitsvorsorge gemachten Untersuchungen wurden auf einigen Kinderspielflächen erhöhte Schadstoffgehalte festgestellt. Diese sind zurückzuführen auf Baumaterialien, die in der Vergangenheit verwendet wurden", sagt Andreas Budde, Dezernent für Planen, Bauen und Umwelt. Im Jahr 2017 hat der Kreis Viersen bereits fünf Kinderspielflächen sicherheitshalber saniert, im Jahr 2018 waren es Teilbereiche von sechs weiteren Kinderspielflächen.
Aufgrund der Untersuchungsergebnisse aus den Jahren 2018/19 werden nach Ostern sechs weitere Kinderspielflächen saniert und der Boden auf Teilflächen ausgetauscht. "Ein akuter Handlungsbedarf hierfür besteht nicht, aber wir folgen den Empfehlungen des sachverständigen Gutachterbüros und tauschen den Boden vorsorglich aus", so Budde. Betroffen sind folgenden Kinderspielplätze, auf denen Teile des Bodens belastet sind mit Arsen, Benzo(a)pyren oder Blei:
Spielplatz Felix-Tonnar-Straße, Viersen
Spielplatz Agnes-von-Brakel-Straße, Viersen
Spielplatz Oberrahserstraße, Viersen
Spielplatz Amselweg, Viersen
Generationenspielplatz, Nettetal
Spielplatz (Basketballfeld) En de Bongert, Tönisvorst
Die vom Kreis Viersen vorkalkulierten Kosten liegen bei rund 104.000 Euro. Die Maßnahme wird zu 80 Prozent durch das Land NRW gefördert, den 20-prozentigen Eigenanteil finanziert die jeweilige Kommune.
Mit den Sanierungen im Mai ist das Untersuchungsprogramm des Kreises auf allen öffentlichen Bolz- und Spielplätzen abgeschlossen. Insgesamt sind dann auf insgesamt 17 Kinderspielflächen die empfohlenen Sanierungen durchgeführt. Für Rückfragen beim Kreis Viersen steht Anne Schulten unter der Rufnummer 02162/39-1199 gerne zur Verfügung.
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Pressekontakt: Gabriele Gotzen, Telefon: 02162 39-1105
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