Meldungsdatum: 24.04.2020

Löscharbeiten gehen weiter

Einsatzkräfte löschen Glutnester und fluten einen Graben an der Grenze

Zwei Bereitschaften - rund 300 Einsatzkräfte - haben sich am Freitagmorgen (24. April - 9 Uhr) auf den Weg zu Brandherden der Heide- und Waldfeuer in Niederkrüchten / Meinweg gemacht. Im Einsatz sind Kameraden aus den Städten Düsseldorf und Duisburg sowie der Kreise Kleve, Wesel, Mettmann und Neuss. Die eine Hälfte der Einsatzkräfte setzt die mühsame Arbeit des Vortags fort: Mit Spitzhacke und Löschrucksäcken ausgestattet, spüren sie Glutnester am und im Boden auf und löschen punktuell die möglichen Brandherde. Die andere Hälfte flutet den Graben entlang der Grenze, um eine Ausbreitung möglicher Bodenfeuer zu verhindern.

In der Nacht hatten diese Aufgabe rund 150 Feuerwehrleute aus dem Ruhrgebiet übernommen. Dabei kam es zu keinen größeren Bodenfeuern. Mit Tagesanbruch steigen jedoch die Temperaturen und der Wind frischt auf. Wichtige Erkenntnisse für die Einsatzleitung bieten die Aufnahmen, die ein Hubschrauber der Landespolizei mit einer Wärmebildkamera am Morgen gemacht hatte. Dort wurden mehrere Glutnester am Boden ausfindig gemacht.

Pressekontakt: Benedikt Giesbers, Telefon 02162/391025