Meldungsdatum: 11.05.2020
Am Königshüttesee zeigt das angekündigte konsequente Durchgreifen offenbar Wirkung. Bei zwei gemeinsamen Kontrollen am Samstag trafen Mitarbeiter des Ordnungsamts der Stadt Kempen und Landschaftswächter des Kreises trotz des idealen Wetters keine Personen an, die sich illegal auf dem Gelände aufhielten. Landrat Dr. Andreas Coenen sagt: „Das ist ein erster Erfolg unseres neuen Einsatzkonzepts. Die angekündigten Kontrollen wirken abschreckend.“
Der Kreis, die Stadt Kempen und die Polizei haben gemeinsam ein neues Einsatzkonzept erarbeitet, um gegen die vielen Regelverstöße konsequent vorzugehen. Es reicht von spontanen kleinen Kontrollen bis zum Großeinsatz mit starker Polizeipräsenz. Von Menschen, die dort illegal baden, grillen oder parken, werden die Personalien aufgenommen, es gibt Verwarnungen, Platzverweise, Anzeigen, Abschleppaktionen und Bußgelder.
„Wer die Regeln am Königshüttesee bricht, muss mit Konsequenzen rechnen“, sagt Ingo Schabrich, Kreisdirektor und Dezernent für Jugend, Familie, Bildung und Kultur. „Unser Einsatzkonzept ist die Reaktion auf das rücksichtslose Verhalten vieler Mitbürger.“
Kempens Ordnungsamtsleiter Michael Steckel zeigte sich ebenfalls erfreut über die ersten Ergebnisse der neue Kontrolldurchführungen. „Es war ruhig und entspannt vor Ort. Ich hoffe, dass es sich schnell rumspricht, dass der Kreis Viersen und die Stadt Kempen gemeinsam hart durchgreifen.“
Pressekontakt: Anja Kühne
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