Meldungsdatum: 18.06.2020

Krisenstab des Kreises Viersen stellt seine Arbeit ein

Landrat Dr. Andreas Coenen: „Wir kehren im Wesentlichen zum Regelbetrieb zurück“

 

Der Krisenstab des Kreises Viersen stellt seine Arbeit zum Beginn der Sommerferien Ende Juni ein. „Die niedrigen Zahlen an Neuinfektionen mit dem Corona-Virus erlauben es uns, im Wesentlichen zum Regelbetrieb zurückzukehren“, erklärt Landrat Dr. Andreas Coenen. „Aufgaben, die sich gleichwohl weiterhin aus der Pandemie ergeben, werden nun in der allgemeinen Aufbauorganisation der Kreisverwaltung, also vom Gesundheitsamt des Kreises, wahrgenommen.“

Der Landrat hatte das Gremium am 27. Februar wegen der Ausbreitung des Corona-Virus aktiviert. Zur Bewältigung der Krise bündelt der Krisenstab die gesamte Kompetenz der Verwaltung. Er bereitet alle administrativ-organisatorischen Maßnahmen für die Leitungsspitze vor, veranlasst sie eigenverantwortlich und kontrolliert sie. Außerdem informiert er die betroffenen Behörden und die Öffentlichkeit darüber. Ein Team von Verwaltungsmitarbeitern beobachtet die Lage im 24-Stunden Dienst, damit auf Zuspitzungen der Situation sofort reagiert werden kann.

Zu den Mitgliedern des Krisenstabs im Kreis Viersen gehören auch Vertreter der Feuerwehren, der Polizei und des Rettungsdienstes. Kämmerer Thomas Heil, bis auf weiteres Gesundheitsdezernent und in dieser Funktion auch Leiter des Krisenstabs, erklärte: „Ich habe die Arbeit aller Beteiligten als sehr professionell erlebt. Sehr hilfreich waren auch die vielen guten Ideen, die aus dem Gremium kamen. So haben ist es uns zum Beispiel gelungen, den Mangel an Schutzausrüstung zu überbrücken.“

Landrat Dr. Coenen bedankte sich bei den Mitgliedern des Krisenstabs: „Durch Ihr Engagement haben Sie maßgeblich dazu beigetragen, dass wir diese schwierige Situation sehr gut bewältigt haben.“

 

Pressekontakt: Anja Kühne