Meldungsdatum: 05.08.2020
Der Kreis Viersen und die Hochschule Niederrhein wollen enger miteinander kooperieren. Das ist das Ergebnis des ersten Treffens von Landrat Dr. Andreas Coenen mit dem neuen Präsidenten der Hochschule Niederrhein, Dr. Thomas Grünewald, am Mittwoch, 05. August, im Kreishaus.
„Die Hochschule Niederrhein ist für den Kreis Viersen eine attraktive Partnerin“, erklärte Dr. Coenen. „Die Absolventinnen und Absolventen, die hier ihr Know-how erwerben, werden von den Unternehmen der Region sehr gerne eingestellt. Wenn es uns jetzt gelingt, die Chancen im Bereich Wissenschaftstransfer noch besser auszuschöpfen, wäre das für beide Seiten ein Gewinn. Der Kreis Viersen ist als hoch dynamischer Wirtschaftsstandort mit zahlreichen innovativen Unternehmen bestens dafür geeignet, sich eng mit der angewandten Forschung zu vernetzen. Am Technologie- und Gründerzentrum Niederrhein (TZN) oder in naher Zukunft im neuen Gewerbepark in Elmpt gibt es dafür exzellente Voraussetzungen, um nur einige Beispiele zu nennen.“
Hochschulpräsident Dr. Grünewald erklärte: „Aus dem Kreis Viersen rekrutieren wir seit jeher zahlreiche gut ausgebildete und motivierte Studierende. Das soll auch so bleiben. In den Bereichen angewandte Forschung und Weiterbildung können wir durchaus noch ein bisschen enger zusammenrücken – zum Gewinn der Wissenschaft wie der Wirtschaft.“
Die Hochschule Niederrhein mit Standorten in Krefeld und Mönchengladbach gehört mit rund 14200 Studierenden zu den größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Deutschland. Die rund 80 Bachelor- und Masterstudiengänge decken ein breites Fächerspektrum ab und sind auf den Bedarf der Region zugeschnitten. Dazu gehören etwa die Fachbereiche Elektrotechnik und Informatik, Maschinenbau und Verfahrenstechnik, Gesundheitswesen oder Textil- und Bekleidungstechnik.
Schon jetzt kooperieren der Kreis Viersen über das TZN und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) mit der Hochschule Niederrhein im Bereich Weiterbildung. Im Herbst sollen neue Zertifikatskurse in verschiedenen Bereichen anlaufen.
Pressekontakt: Anja Kühne
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