
Kreis Unna. Es ist ein Mammutprojekt, das die Kreisverwaltung stemmen muss: Seit Oktober 2018 plant eine Arbeitsgruppe, wie die Schulen in Trägerschaft des Kreises Unna in Sachen Digitalisierung zukunftsfähig aufgestellt werden können. Nach fast zwei Jahren Arbeit steht der Medienentwicklungsplan. Der Kreistag hat ihn beschlossen und damit auch seine Umsetzung in den Jahren 2021 bis 2025.
Der Plan soll zeitnah umgesetzt werden. Einmal jährlich soll die Verwaltung der Politik Bericht erstatten, damit ggf. auch eine Fortschreibung vor 2025 auf den Weg gebracht werden kann.
Bei der Erstellung des Medienentwicklungsplanes haben externe Berater geholfen. Und die sehen drei Punkte als zentral an:
Kosten
Das alles kostet natürlich: Es sollen über den gesamten Zeitraum rund 6,4 Millionen Euro in Hardware, Software, Präsentationstechnik und Infrastruktur werden. Das zieht auch laufende Kosten nach sich wie Support, Internetzugänge und neue Stellen für die Koordination. Sie werden im Plan über die Jahre 2021 bis 2025 mit gut 5,3 Millionen Euro angegeben. Kosten insgesamt: rund 11,7 Millionen Euro.
Bund und Land wollen unterstützen und haben – nicht zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie – kurzfristig verschiedene Sofort-Ausstattungsprogramme aufgelegt, um die Digitalisierung schneller voranzutreiben. Diese Programme werden im Rahmen der Umsetzung abgearbeitet.
Der Medienentwicklungsplan ist im Bürgerinfoportal des Kreises (https://security.kreis-unna.de/sessionnet) unter der Drucksache 098/20 abrufbar. PK | PKU
Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation,Max Rolke | Fon 02303 27-1113 | max.rolke@kreis-unna.de