Meldungsdatum: 02.09.2020

Sieben Neuinfektionen am Mittwoch

In den vergangenen sieben Tagen 15 neue Fälle je 100.000 Einwohner

Dem Kreis Viersen wurden am Mittwoch, dem 2. September, sieben Neuinfektionen mit dem Corona-Virus bekannt. Damit sind aktuell 48 Menschen im Kreisgebiet infiziert. Von den sieben neuen Fällen gehören vier zum Umfeld einer Reisegruppe, die Budapest besucht hat.

In diesem Freundeskreis gibt es mittlerweile 26 Personen, die sich angesteckt haben. Allerdings waren nur acht von ihnen in Budapest, wie die Ermittlungen des Gesundheitsamts inzwischen ergeben haben. Es ist darum zu vermuten, dass sich das Virus in dem Zirkel schon vor der Reise und/oder aber durch die Kontakte im Anschluss daran verbreitet hat - die Infektion also vermutlich nicht in Budapest stattgefunden hat. Der genaue Verlauf der Ansteckung lässt sich nicht rekronstuieren, weil die Infizierten nur schwache oder gar keine Symptome haben. 

In Willich, wo wie am gestrigen Dienstag berichtet, eine Erzieherin infiziert ist, wurden 16 Kinder und zwei Erzieherinnen, mit denen die infizierte Kollegin direkten Kontakt hatte, in Quarantäne geschickt. 

 

Die Zahl der neuen bestätigten Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner steigt von dreizehn auf fünfzehn.

Die Fallzahlen im Überblick (Stand 2. September, 16.30 Uhr):

923 bekannte Fälle im Kreis Viersen seit Beginn der Corona-Pandemie.

183 Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Isolierung.

Die nachgewiesenen Fälle aus dem Kreis Viersen verteilen sich wie folgt auf die Städte und Gemeinden: 

Kommune

bestätigte Fälle

aktuell positiv

Genesene

verstorben

Brüggen

23

0

23

0

Grefrath

34

2

32

0

Kempen

163

25

138

0

Nettetal

82

3

77

2

Niederkrüchten

97

0

86

11

Schwalmtal

48

1

45

2

Tönisvorst

134

6

119

9

Viersen

171

7

159

5

Willich

171

4

159

8

o. Angabe

0

0

0

0

Gesamt

923

48

838

37

In Einzelfällen können Laborergebnisse in der Tabelle vorläufig einer falschen Kommune zugeordnet worden sein. Die bestätigten Fälle werden dann nachträglich bereinigt berichtet.

Pressekontakt: Anja Kühne