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Kohleausstieg


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03. September 2020

Kohleausstieg

Stark durch Allianz mit Hamm

Eine Allianz. Die haben Landrat Michael Makiolla und der Hammer Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann vereinbart. Ihr Ziel: Stärker zu sein, wenn es um das Erhalten von Fördermitteln geht. Über 660 Millionen Euro stellt das Land bereit, um den bis 2038 zu vollziehenden Kohleausstieg für die Steinkohleregionen abzufedern.

 

Der Kreis Unna ist mit vier Kraftwerksstandorten besonders getroffen. Ähnliches gilt für die Nachbarstadt. Deshalb haben Landrat und Oberbürgermeister das gemeinsame Vorantreiben von Projekten und Projektideen verabredet.

 

Im Blick haben die beiden Verwaltungsspitzen z.B. die inhaltliche Weiterentwicklung des Technologiezentrums in Bönen, das Bearbeiten des Themas Wasserstoff als klimafreundlicher Energielieferant und die gemeinsame Bekämpfung des Facharbeitermangels. Innerhalb des Kreises hat die Wirtschaftsförderung Kreis Unna (WFG) eine Liste von rund 50 Projekten zusammengestellt, die von den Städten und Gemeinden genannt worden waren.

 

„Das sind eindeutig zu viele,“ machte Landrat Michael Makiolla im Kreistag am 1. September in seinem Bericht zur Lage deutlich. Einige Projekte entsprächen zudem nicht den inzwischen definierten Fördervorgaben des Landes (5-Standorte-Programm).

 

Deshalb wurde Anfang August vereinbart, in den nächsten Wochen und Monaten mit Unterstützung der Buisness Metropole Ruhr (BMR), der Industrie- und Handelskammer und der Bezirksregierung Arnsberg geeignete Projekte zu erarbeiten. Eine sich aus Verwaltung, Politik und Wirtschaft zusammensetzende Jury soll dann dem Kreistag ausgewählte Projekte zur Entscheidung vorlegen.

 

Das Ziel ist für Landrat Michael Makiolla klar: „Wir wollen nicht mehr als fünf Projekte plus x der BMR und der Landesregierung vorschlagen.“ PK | PKU




Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation,Constanze Rauert (V.i.S.d.P.) | Fon 02303 27-1013 | constanze.rauert@kreis-unna.de


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