
Kreis Unna. Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das gilt auch für die aktuelle Ausstellung NACH NORDEN im Museum Haus Opherdicke. Doch bei den schicksalsträchtigen Lebensgeschichten, die sich hinter den Werken der ins Exil geflüchteten Kunstschaffenden verbergen, können Worte, in Form von wichtigen Hintergrundinfos und beeindruckenden Details zu den Künstlerinnen und Künstlern, den Deutungsspielraum bereichern. Interessierte bekommen am Sonntag, 11. Oktober die Chance dazu.
Im Rahmen der Opherdicker Herbstbühne laden die Kuratoren des Kreises, Sally Müller und Arne Reimann, zum Kuratorengespräch ein. In der vorgeheizten Scheune des Wasserschlosses gehen die beiden Kunstexperten u.a. den Entstehungsgeschichten der im Museum gezeigten Kunstwerke auf den Grund, erläutern die Fluchtbewegungen der von den Nazis verfolgten Kunstschaffenden und nehmen die Besucher dabei mit auf einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung.
Karten vorbestellen
Los geht es am Sonntag, 11. Oktober auf Haus Opherdicke, Dorfstraße 29 in Holzwickede um 15 Uhr. Der Einlass beginnt um 14 Uhr und kostet 4 Euro. Karten für das Kuratorengespräch sind telefonisch vorzubestellen unter Tel. 0 23 01 / 91 83 97 2 oder per E-Mail an kultur@kreis-unna.de. Für Besucher der Ausstellung ist die Teilnahme am Vortrag im Museumseintritt inklusive.
Mehr Infos rund um die Ausstellung, dem Rahmenprogramm des Museums und zur Opherdicker Herbstbühne gibt es auf www.kreis-unna.de/haus-opherdicke. PK | PKU
Fotozeile: Die beheizte Scheune auf Haus Opherdicke ist Austragungsort der Opherdicker Sommerbühne 2020. Foto: Max Rolke – Kreis Unna
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