Meldungsdatum: 23.02.2021
Beide Unternehmen betreiben bereits seit vielen Jahren Carsharing-Angebote in Kassel und sind nicht zuletzt im Vorderen Westen sehr präsent. Die Fläche wird zunächst temporär bis zur Fertigstellung des Martini-Quartiers zur Verfügung gestellt. Danach wandern diese Stellplätze auf die im Bebauungsplan des Martiniquartiers vorgesehene öffentliche Fläche. Die beiden Anbieter haben dafür entsprechende Sondernutzungsvereinbarungen mit der Stadt Kassel unterzeichnet.
Verkehrsdezernent Dirk Stochla: „In Kassel ist das die erste für Carsharing reservierte Fläche im öffentlichen Straßenraum. Wir nutzen dafür nun die Möglichkeiten, die es seit der Novelle der StVO im Jahr 2020 gibt. Die Förderung von Carsharing-Modellen war als Maßnahme K3 bereits im seit 2015 geltenden Verkehrsentwicklungsplan beschrieben und beschlossen worden, weil stationsbasiertes Carsharing dazu beitragen kann, dass ein gewisser Anteil der Haushalte vielleicht ganz auf ein eigenes Auto verzichtet. Gerade in gründerzeitlich geprägten Gebieten ist das ein viel versprechender Ansatz, um mittelfristig den großen Parkdruck dort zu reduzieren. In Abstimmung mit den Anbietern wird das Straßenverkehr- und Tiefbauamt ab jetzt schrittweise weitere geeignete Standorte identifizieren und entsprechend ausweisen. So sind reservierte Carsharing-Stellplätze auch schon Bestandteil der beschlossenen Planungen zur Einrichtung der Fahrradstraße Goethestraße. Entsprechende Anfragen liegen beispielsweise auch aus der Unterneustadt vor.“
Pressekontakt: Michael Schwab
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