
Kreis Unna. Nach 2020 muss die Gewässerschau aufgrund der Corona-Pandemie nun zum zweiten Mal abgesagt werden. Das teilt der Kreis Unna als untere Wasserbehörde mit. Die geltenden Hygiene- und Kontaktbeschränkungen machen Vor-Ort-Termine in teils unwegsamem Gelände mit zahlreichen Teilnehmern unmöglich.
Das heißt aber nicht, dass die untere Wasserbehörde die Gewässerunterhaltung nicht in den Blick rücken würde: „Nur können wir das derzeit leider nicht bei öffentlichen Terminen machen“, erläutert Marten Brodersen, Sachgebietsleiter Wasser und Boden beim Kreis Unna.
Ob im Gewässerbett oder längs der Böschungen sowie im nahen Gewässerumfeld alles in Ordnung ist, überprüft der Kreis nun bei anlassbezogenen Begutachtungen vor Ort – aber eben ohne Publikum.
Wer den Verdacht hat, dass mit einem Gewässer etwas nicht in Ordnung ist, kann sich gerne unter
Tel. 0 23 03 / 27-19 69 oder unter der E-Mail-Adresse FB69@kreis-unna.de an die untere Wasserbehörde wenden.
Verbotenen Ablagerungen auf der Spur
Neben dem Unterhaltungszustand der Wasserläufe werden verbotene Ablagerungen am Ufer wie beispielsweise Grünschnitt, Gehölze oder Müll, ungenehmigte Abwassereinleitungen und Wasserentnahmen, Bauvorhaben am oder in unmittelbarer Nähe zum Gewässer sowie Möglichkeiten der ökologischen Aufwertung der Gewässer regelmäßig überprüft. PK | PKU
Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation,Birgit Kalle | Fon 02303 27-1213 | birgit.kalle@kreis-unna.de