Meldungsdatum: 17.03.2021
Allein in Kassel gibt es derzeit etwa 3.600 Menschen, die an Demenz erkrankt sind. Viele von ihnen werden zuhause liebevoll von Angehörigen gepflegt. Deswegen ist es unabdingbar, dass wir diesen Menschen eine Stimme geben und sie gehört werden“, erläutert Bürgermeisterin Ilona Friedrich. Es sei wichtig, dass sich die Angehörigen selbst auch trauen mit ihren Erfahrungen an die Öffentlichkeit zu gehen.
Angehörige gesucht
Während des „Digitalen Ratshausgesprächs“ treten pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz in einen Dialog mit kommunalen Akteuren in Kassel wie etwa Pflegeeinrichtungen. „Wir möchten gemeinsam Möglichkeiten für bürgerschaftliches Engagement aber auch Unterstützungsformen für Betroffene diskutieren. Nach dem Gespräch werden wir unsere neuen Einsichten für die Weiterentwicklung bedarfsgerechter Angebote nutzen“, so Projektkoordinatorin Dr. Birgit Kramer von der Universität Heidelberg.
Für das „Digitale Rathausgespräch“ am Mittwoch, 31. März, werden Angehörige gesucht, die ihre Erfahrungen teilen möchten. Im Vorfeld werden diese Freiwillige sowohl technisch wie auch inhaltlich unterstützt.
Im Nachgang nehmen die Angehörigen an weiteren Befragungen als Teil einer Studie teil. Den Angehörigen stehen ab sofort für alle Fragen rund um die Veranstaltung und Teilnahme die Projektmitarbeiter des Instituts für Gerontologie zur Verfügung. Dies kann telefonisch über Dr. Birgit Kramer (06221 548189 oder 06221 548171) erfolgen oder per Mail an info.pflegende@gero.uni-heidelberg.de.
Mitdiskutieren erwünscht
Wer Interesse an den Themen Pflege und Demenz hat, auch ohne direkt betroffen zu sein, kann ebenso am „Digitalen Rathausgespräch“ teilnehmen. Die Veranstaltung findet online am Mittwoch, 31. März, von 16 bis 19 Uhr statt. Zum Abschluss der Veranstaltung haben dann die virtuellen Zuhörer die Möglichkeit, Fragen über die Chat-Funktion zu stellen.
Die Anmeldung als Zuhörer erfolgt über www.kassel.de/rathausgespraeche. Einige Tage vor der Veranstaltung werden die Anmeldedaten per E-Mail verschickt. Zuhörerinnen und Zuhörer können sich mit Fragen unter 0561 787 5675 direkt an die Stadt Kassel wenden.
Pressekontakt: Simone Scharnke
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