Meldungsdatum: 20.04.2021
So empfiehlt der Klimaschutzrat zum Beispiel, an Kasseler Schulen essbare Schulhöfe anzulegen. Dazu sollen hochstämmige Obst- und Nussbäume und Naschhecken mit Beerensträuchern an Kasseler Kitas und Schulen gepflanzt werden. Durch ihre Beteiligung und aktive Mitwirkung sollen Kinder und Jugendliche für die Themen Klimaschutz, Biodiversität und Ernährung sensibilisiert werden. Ein weiterer Maßnahmenvorschlag sieht vor, Mehrwegverpackungen für Speisen und Getränke als Alternative zu Einwegverpackungen zu etablieren.
Darüber hinaus spricht sich das Gremium dafür aus, die Position einer Klimaschutzmanagerin bzw. eines Klimaschutzmanagers für den Bereich Industrie, Gewerbe, Handwerk zu schaffen, um durch fachliche, kommunikative und netzwerkbildende Maßnahmen den unternehmerischen Umgang mit Klimaschutz zu befördern. Zudem soll eine zugehende Energieberatung für Gewerbe-, Handwerks- und Industrieunternehmen angeboten werden. Der Klimaschutzrat schlägt außerdem vor, dass die Stadt die Erstellung eines geeigneten Abwärmekatasters für Industriegebiete mit dem Ziel beauftragt, eine überbetriebliche Nutzung von Abwärme zu initiieren.
Um das Engagement für den Klimaschutz angemessen zu würdigen, sollen schließlich Einzelpersonen, vorbildhafte Organisationen und Initiativen sowie nachahmenswerte Projekte einmal jährlich mit einem Klimaschutzpreis der Stadt Kassel ausgezeichnet werden.
Der Klimaschutzrat begleitet die Stadt Kassel auf dem Weg zu dem ambitionierten Ziel, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden. In dem Gremium sind 35 relevante Institutionen und Organisationen aus der Kasseler Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vertreten.
Weitere Informationen zum Klimaschutzrat und seinen Maßnahmenempfehlungen sind zu finden unter www.kassel.de/klimaschutzrat.
Pressekontakt: Michael Schwab
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