Meldungsdatum: 21.06.2021

Gemeinsam für die Zukunft: Veranstaltungen zum geplanten Begegnungs- und Bildungszentrum Forstfeld

Auf dem Gelände der ehemaligen Heinrich-Steul-Schule möchte die Stadt Kassel eine attraktive Stadtteilmitte mit einem Zentrum für Begegnung und Bildung für den Stadtteil Forstfeld verwirklichen. Bei der Planung sollen die Menschen vor Ort aktiv eingebunden werden. Bei einer Online-Veranstaltung am Freitag, 25. Juni, sollen dazu mit einer Expertin wichtige Weichen gestellt werden. Zudem gibt es am Samstag, 26. Juni, die Möglichkeit, gleich vor Ort seine Ideen einzubringen.

„Wir möchten die Menschen mitnehmen auf diesem Weg hin zu einem zukunftsweisenden Begegnungszentrum. Zusammen soll ein Ort gestaltet werden, der im Stadtteil Brücken schafft: Die Bürgerinnen und Bürger, die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung und Expertinnen und Experten sollen gemeinsam Ideen entwickelt bis hin zu einem Konzept für den Standort“, erläutern Bildungsdezernentin Ulrike Gote und Stadtbaurat Christof Nolda.

 

Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe

Dabei ist der Online-Vortrag "Zukunftsweisende Begegnungszentren" ein Termin einer ganzen Veranstaltungsreihe zu diesem Thema. Am Freitag, 25. Juni, wird Dr. Susanne Hofmann von 15 bis etwa 16.30 Uhr Referenzprojekte aus Erlangen, Berlin und Zürich bei einem Online-Vortrag vorstellen. Sie gehört zum Berliner Architekturbüro „Baupiloten“, welches Vorstellungen und Ideen in architektonische Pläne übersetzen soll, die eine Grundlage für die Umsetzung bieten. Für die Beteiligung von Menschen am Planungsprozess wurden dazu vielfältige Methoden entwickelt. Diese sollen in mehreren sogenannter Werkstatt-Termine auch für die weitere Planung im Stadtteil Forstfeld eingesetzt werden. Im Fokus steht eine kooperative nachhaltige städtebauliche Entwicklung von Stadtquartieren unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger.

 

Mitmachen erwünscht

Stadtbaurat Christof Nolda und Stadträtin Ulrike Gote werden in den Online-Vortrag einführen und einen Ausblick auf den weiteren Prozess in Forstfeld geben. Die Veranstaltung wendet sich an Bürgerinnen und Bürger des Stadtteils und an die interessierte Fachöffentlichkeit. Eine Anmeldung erfolgt über www.kassel.de/Machbarkeitsstudie.

 

Wer das Architekturbüro „Baupiloten“ bei der Arbeit kennenlernen und das Zentrum für Begegnung und Bildung mitgestalten möchte, sollte sich ebenso den Samstag, 26. Juni, freihalten. Von 14 bis 19 Uhr findet die erste „Werkstatt-Termin“ in Forstfeld statt. Das Bauvorhaben und die Projektbeteiligten werden vor Ort vorgestellt. Zudem geben die „Baupiloten“ einen Überblick über das, was bisher an Ideen gesammelt wurde und über die Ergebnisse der ersten Beteiligungsaktion im Mai, der Ideen-Stadtteilkarte. In daran anschließenden Workshops sollen Ideen für das entwickelt werden, was das neue Begegnungszentrum zukünftig seinem Stadtteil bieten soll. Was möchten die Menschen in und mit Ihrer Nachbarschaft erleben? Welche Bildungsangebote wünschen Sie sich? Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil können sich über www.kassel.de/machbarkeitsstudie anmelden. Zudem gibt es dort auch weitere Informationen zum Projekt.

Pressekontakt: Simone Scharnke