Meldungsdatum: 02.07.2021
Die Voraussetzungen für diesen Lehrgang waren anspruchsvoll. So mussten alle Teilnehmer vor Lehrbeginn ihre körperliche Eignung für die Tätigkeit als Taucher in einer speziellen arbeitsmedizinischen Untersuchung beweisen, eine Probeschleusung in einer Druckkammer durchlaufen und das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber ablegen.
Erfahrene Lehrtaucher der Feuerwehr Kassel schulten die Tauchanwärter zwei Wochen in den Bereichen der Gerätekunde, Physiologie, Tauchmedizin sowie Einsatzlehre und trainierten sie parallel praktisch im Schwimmbad. Die restlichen vier Wochen hieß es dann täglich Freiwassertauchgänge in verschiedenen Gewässern anzutreten. Dadurch wurden die Lehrgangsteilnehmer bis an eine Gewässertiefe von 30 Metern herangeführt.
Weitere Bestandteile der praktischen Ausbildung waren das Verinnerlichen von Einsatzgrundsätzen, die Umsetzung von Einsatzstandards sowie das richtige Handeln im Falle eines Tauchunfalls.
Dank diesen 27 Lehrgangstagen und über 50 Tauchgängen legten die Feuerwehrmänner souverän ihre Prüfung ab. Ab sofort können sie ihre neu erworbenen Qualifikationen einsetzen.
v.l.n.r.: Ausbilder Stephan Strube, Michael Götzner, neuer Lehrtaucher Daniel Degenhardt, neue Taucher Sebastian Ranft, Tobias Sieburg, Martin Metz, Florian Carl, Ausbilder Peter Buff. Auf dem Bild fehlt Ausbilder Frank-Werner Langer.
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