Meldungsdatum: 04.08.2021
Im Kalten Krieg zwischen Ost und West - und so auch in der Rivalität zwischen den beiden deutschen Teilstaaten - spielte der Sport eine wichtige Rolle. Um zumindest auf diesem Feld die Bundesrepublik zu schlagen, investierte die kleine DDR unverhältnismäßig viel in die Förderung des Spitzensports.
Von ihren Athleten verlangte sie, bei großen Wettkämpfen als „Diplomaten im Trainingsanzug“ für den Sozialismus zu werben. In Westdeutschland warnten Verantwortliche zunächst davor, den Sport politisch zu überhöhen. Spätestens mit Blick auf die Olympischen Spiele in München 1972 gaben aber viele diese Haltung auf. Nun war Maxime, sich vom „Sportwunderland DDR“ nicht ins Abseits drängen zu lassen.
Die Historikerin Dr. Anne Martin widmet sich in ihrem Vortrag der facettenreichen Geschichte des Sports im geteilten Deutschland.
Die Veranstaltung findet als Live-Stream statt unter: https://www.youtube.com/watch?v=EsDn413Pw48
Pressekontakt: Michael Schwab
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