Meldungsdatum: 13.09.2021

Eine Führung und Stadtspaziergang – „Die Hugenotten in Kassel - Ein Beispiel für eine gelungene Integration?“

Das Stadtmuseum der Stadt Kassel bietet am Mittwoch, 15. September, ab 17 Uhr eine Führung im Stadtmuseum mit anschließendem Stadtspaziergang mit Albert Walch mit dem Thema „Die Hugenotten in Kassel - Ein Beispiel für eine gelungene Integration?“ an.

Unter Landgraf Karl wurden viele Hugenotten, protestantische Glaubensflüchtlinge aus Frankreich, in Kassel und Nordhessen sesshaft. Davon zeugen noch heute zahlreiche Orte, Bauwerke und sonstige Spuren. In seiner Residenzstadt ermöglichte er überdies, dass ein komplett neuer Stadtteil erschlossen wurde, die Oberneustadt. Damit fanden zahlreiche Hugenotten in Kassel eine neue Heimat. Doch warum sieht die Karlskirche so anders aus als andere Kirchen? Welche unterschiedlichen Kulturen, Lebensweisen und Ansichten brachten die Menschen aus Frankreich in die Landgrafschaft mit? Und haben sie sich tatsächlich so schnell und reibungslos integriert, wie das mitunter als positives Beispiel herangezogen wird? Dies sind beispielhafte Fragen, die im Rahmen des Stadtspaziergangs behandelt werden.

 

Es gelten die allgemeinen Corona-Verordnungen und Schutzmaßnahmen.

 

Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist begrenzt und eine verbindliche Anmeldung erforderlich unter 0561/787-4405. Der Eintritt in das Museum beträgt vier Euro, ermäßigt drei Euro. Die eigentliche Führung ist kostenfrei.

Pressekontakt: Susanne Albert


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Karlskirche

©  Stadtmuseum Kassel
Karlskirche

Karlskirche, erbaut von dem Architekten Paul du Ry (1640 - 1714), eingeweiht 1710