Meldungsdatum: 13.09.2021
Unter Landgraf Karl wurden viele Hugenotten, protestantische Glaubensflüchtlinge aus Frankreich, in Kassel und Nordhessen sesshaft. Davon zeugen noch heute zahlreiche Orte, Bauwerke und sonstige Spuren. In seiner Residenzstadt ermöglichte er überdies, dass ein komplett neuer Stadtteil erschlossen wurde, die Oberneustadt. Damit fanden zahlreiche Hugenotten in Kassel eine neue Heimat. Doch warum sieht die Karlskirche so anders aus als andere Kirchen? Welche unterschiedlichen Kulturen, Lebensweisen und Ansichten brachten die Menschen aus Frankreich in die Landgrafschaft mit? Und haben sie sich tatsächlich so schnell und reibungslos integriert, wie das mitunter als positives Beispiel herangezogen wird? Dies sind beispielhafte Fragen, die im Rahmen des Stadtspaziergangs behandelt werden.
Es gelten die allgemeinen Corona-Verordnungen und Schutzmaßnahmen.
Die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist begrenzt und eine verbindliche Anmeldung erforderlich unter 0561/787-4405. Der Eintritt in das Museum beträgt vier Euro, ermäßigt drei Euro. Die eigentliche Führung ist kostenfrei.
Pressekontakt: Susanne Albert
Sämtliche Texte und Fotos können unter Angabe der Quelle frei veröffentlicht werden, Belegexemplare sind willkommen.
Die Pressestelle " documenta-Stadt Kassel" ist Mitglied bei presse-service.de [ www.presse-service.de]. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und als RSS-Feed oder E-Mail abonnieren.