Meldungsdatum: 16.09.2021
Gegensätzlicheres ist kaum vorstellbar: Die Leichtigkeit der „Kleinen Nachtmusik“ trifft auf die Todessehnsucht der Lyrik von Georg Trakl. Trakl gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des österreichischen Expressionismus. Sein Gesamtwerk ist geprägt von Schwermut, Trauer und der Suche nach Gott. Tod, Verfall und der Untergang des Abendlandes sind zentrale Aussagen seiner tiefen Lyrik voller Symbole und Metaphern. Herbst und Nacht bilden die Leitmotive seiner Dichtung.
Die Stimmung der schwermütig-sanften expressionistischen Gedichte Trakls wird kontrastiert mit Werken Mozarts für Flöte und Streichtrio. Anmerkungen zu Leben und Werk Georg Trakls öffnen die Tür zu seiner Poesie.
Helga Weber stellt Leben und Werk des Dichters vor. Das Devienne-Quartett, Karin Völker (Flöte), Christiana Nobach (Violine), Gottfried Elsas (Viola), Andreas Ferbert (Violoncello), spielt Musik von Wolfgang Amadeus Mozart.
Der Eintritt beträgt acht Euro.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Literaturfestivals Leseland Hessen. Mit freundlicher Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie hr2-kultur.
Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung per E-Mail: stadtbibliothek@kassel.de oder telefonische unter der Telefonnummer 0561/7874013 erforderlich. Das Platzangebot ist beschränkt.
Es gelten die allgemeinen Corona-Verordnungen und Schutzmaßnahmen.
Pressekontakt: Susanne Albert
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