Meldungsdatum: 15.10.2021
„Stillstand kannte Peter Glinicke nicht: Sein Leben war bestimmt vom Entwickeln und Umsetzen immer neuer Ideen“, erklärte Geselle weiter. So habe der dynamische Unternehmer bereits früh im Jahre 1957 an der Seite seines Vaters und Firmengründers Hans Glinicke Verantwortung übernommen und nach dessen Tod im Jahr 1968 als Geschäftsführer den schon auf mehrere Standorte gewachsenen Automobil-Handel und Service kontinuierlich vorangebracht. Peter Glinicke verstand sein Geschäft wie kein zweiter – als Grundlage dienten vor seinem Einstieg in den elterlichen Betrieb unter anderem Ausbildungen als Kraftfahrzeugmechaniker sowie im kaufmännischen Bereich.
Peter Glinicke habe das Unternehmen zu einem der größten inhabergeführten Automobilhandelsgruppen in Deutschland aufgebaut, sagte der Oberbürgermeister. Sein Sohn Frank Florian sei in seine Fußstapfen getreten. Obwohl die Glinicke-Autohäuser im Königstor, am Platz der Deutschen Einheit sowie entlang der Leipziger Straße am deutlichsten die Entwicklung des Unternehmens in der Heimatstadt Kassel abbilden, wurde für Peter Glinicke ausgerechnet ein Baudenkmal zum Herzensprojekt: Den Messinghof, eines der ältesten Industriedenkmäler Hessens und „Wiege des Herkules“, ließ er nach dem Erwerb aufwendig sanieren und zu einem modernen Veranstaltungsort mit unverwechselbarem Charme umbauen.
Die Stadt Kassel werde Peter Glinicke nicht vergessen, sagte Oberbürgermeister Geselle. „Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen. Wir sind Peter Glinicke dankbar für das, was er für Kassel getan hat, und werden ihn in ehrender Erinnerung behalten.“
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