Meldungsdatum: 26.10.2021
Was nach den umfangreichen Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges zu bauen war, lag auf der Hand. Wie man, nach zwölf Jahren Anspruch auf Vorherrschaft der arischen Rasse und einer Architekturpraxis der Härte, Stärke und Macht, bauen sollte, war weit weniger klar. Und wer sollte das tun? Etwa die erfolgreichen Planer des untergegangenen Dritten Reiches? Welche Räume sollten die beiden Nachfolgestaaten erhalten? Und an welchen Vorbildern wollten sie sich orientieren?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Vortrag und blickt zurück auf die erste Phase der Nachkriegsmoderne, auf wichtige architektonische Werke, die Zeugnis ablegen von der Suche nach einem neuen Selbstverständnis der Deutschen.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Deutschen Stiftung Denkmalschutz – Ortskuratorium Kassel und der Stadtbibliothek.
Der Eintritt zum Vortrag ist frei. Um eine Spende für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz wird gebeten.
Eine Anmeldung zum Vortrag ist verpflichtend unter: www.denkmalschutz/anmeldung.
Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt Claudia Ulrich vom Ortskuratorium Kassel der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Telefon: 0172-9785967.
Für diese Veranstaltung gelten die 2G Regeln, sowie die aktuellen Coronaschutz- und Hygienemaßnahmen.
Sämtliche Texte und Fotos können unter Angabe der Quelle frei veröffentlicht werden, Belegexemplare sind willkommen.
Die Pressestelle " documenta-Stadt Kassel" ist Mitglied bei presse-service.de [ www.presse-service.de]. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und als RSS-Feed oder E-Mail abonnieren.