Meldungsdatum: 23.11.2021

Schnell sein lohnt sich - Betriebsausstattung & Co fördern lassen! Anträge können noch bis März 2022 gestellt werden

Nur noch bis zum 31. März 2022 können kleine und mittlere Unternehmen, Freiberufler und Existenzgründer ihre Ideen und Vorhaben aus dem Programm „Lokale Ökonomie“ fördern lassen. Bislang sind für 23 bewilligte Vorhaben knapp 390.000 Euro Fördermittel geflossen. Anträge nimmt das Stadtplanungsamt entgegen.

Für Stadtbaurat Christof Nolda sind die bislang bewilligten Vorhaben schon jetzt ein Grund, positiv auf das letzte Jahr zurückzublicken: „Bislang wurden zahlreiche innovative und nachhaltige Konzepte gefördert, die mit den Betrieben auch die Quartiere stärken und so zu einer zukunftsorientierten Perspektive der Stadtteile beitragen.“

 

Strukturen verbessern, Angebotsvielfalt erhöhen, Arbeitsplätze schaffen

Die Fördergebiete umfassen Teilbereiche von Rothenditmold, Nord-Holland, Wesertor, Unterneustadt, Bettenhausen, Waldau und Forstfeld. Mit Hilfe der Förderung sollen lokale Wirtschaftsstrukturen verbessert, die Angebotsvielfalt erhöht und wohnortnahe Arbeitsplätze geschaffen werden. Unternehmen, Freiberufler und Existenzgründer erhalten für Investitionssummen ab 5.000 Euro eine Förderung, um ihre Vorhaben in den Programmgebieten zu realisieren. Bis maximal 25.000 Euro Fördergeld pro Antrag sind möglich. Der Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden und richtet sich nach der Investitionssumme.

 

Gefördert werden beispielsweise Betriebsausstattung, Bau- und Umbaumaßnahmen sowie Marketingaktivitäten, wie die Einrichtung einer Webseite. Aufgrund der Corona-Pandemie gab es in der Zwischenzeit einige Anpassungen am Programm. Mieten sind nun nicht mehr ausschließlich für Existenzgründer förderfähig. Auch Unternehmen, die besonders von der Corona-Krise betroffen sind, können sich zusätzlich zu ihren Investitionen bis zu zwölf Monaten die Miete fördern lassen.

 

Erfolgreiche Beispiele

Dass es sich lohnt einen Antrag zu stellen, beweisen die bereits abgeschlossenen Maßnahmen: Jochen Korn, Geschäftsführer von Korn-Produkte, Betonmanufaktur, stellt fest: „Wir können jetzt dank der EFRE-Förderung flexibler auf Kundenanfragen reagieren, da wir das Bedrucken unserer Produkte nun nicht mehr als Fremdleistung einkaufen müssen. Auch wenn die Antragstellung ein bisschen mit Arbeit verbunden war: Für uns hat es sich gelohnt! Das Geld, das wir bekommen haben, müssen wir nicht zurückzahlen. Wir waren positiv überrascht, dass es eine solche Fördermöglichkeit hier bei uns in Rothenditmold gibt.“ Das Unternehmen, das bereits mit verschiedenen Designpreisen ausgezeichnet wurde, entwirft Produkte aus Beton und stellt diese auch selbst her. Die Produkte sind dank ihrer feinen Oberfläche zum Bedrucken geeignet. Kreative Ideen für z.B. personalisierte Werbegeschenke, Schilder und Verpackungen lassen sich nun direkt vor Ort umsetzen.

 

Ebenfalls in Rothenditmold sitzt das Unternehmen JS Medientechnik GmbH & Co. KG. Durch die Corona-Krise sah sich das Unternehmen, dessen Schwerpunkt auf Event- und Medientechnik liegt, gezwungen, neue Geschäftsfelder auszubauen. Professionelle Studiokameratechnik sollte das bestehende Angebot erweitern und ein neuer Hubstapler war nach einem Umzug in eine größere Halle auch notwendig geworden. „Aufgrund der weiter andauernden Pandemie sind Online-Veranstaltungen nach wie vor die einzigen, die für Umsatz sorgen. Die Anschaffungen haben das Rückgrat für diverse Veranstaltungsformate gestärkt. Wir blicken nach einigen schweren Monaten wieder positiver in die Zukunft und freuen uns über die Unterstützung durch die EFRE-Förderung,“ resümiert Geschäftsführer Jens Berthold.

 

Sie haben noch keinen Antrag gestellt, aber viel vor?

Dann nicht warten: wer noch Ideen hat und mindestens 5.000 Euro investieren möchte, kann bis zum 31. März 2022 einen Antrag stellen. Die Ansprechpartnerin beim Stadtplanungsamt, Larissa Most (lokale.oekonomie@kassel.de; 0561 787 5904), berät gerne zum Antragsverfahren und hilft bei Fragen und Unklarheiten weiter. Informationen und Anträge gibt es unter: www.kassel.de/lokaleoekonomie.

 

 

Pressekontakt: Michael Schwab