Meldungsdatum: 29.11.2021
Die wartenden, impfwilligen Menschen sollen dadurch ihre Wartezeit so wenig wie notwendig in der Kälte verbringen, erklärte ein Sprecher.
Anstehende Personen erhalten durch das eingesetzte Sicherheitspersonal eine Wartenummer sowie eine geschätzte Auskunft, wann sie an dem Tag in etwa ihre Impfung empfangen. Sie brauchen dann nicht vor Ort zu warten, sondern können ihre Wartezeit besser einplanen.
Die Erfahrung zeige, das rund 320 bis 350 Impfungen täglich in einer Impfstelle möglich seien, sagte der Sprecher. An manchen Tagen auch knapp 400. „Wir können nun Wartende auch frühzeitig darüber informieren, dass an dem Tag keine Impfung mehr möglich ist. So steht niemand lange erfolglos in der Warteschlange“, so der Sprecher.
Dieses System hat sich bereits bei den Stadtteilimpfungen bewährt und wird ab Mittwoch, 1. Dezember, auch an der neu eingerichteten Impfstelle in einem Glasanbau der Wohnstadt GmbH auf dem Lyceumsplatz, Wolfsschlucht 18a, praktiziert. Die neue Impfstelle gilt vorrangig zunächst für Personen, die 60 Jahre und älter sind oder einen Rollstuhl benötigen.
Impfen von 10 bis 18 Uhr
Analog zu den beiden bestehenden städtischen Impfeinrichtungen öffnet die Impfstelle Wolfschlucht montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr. In allen drei Impfstellen sind Erst-, Zweit- und Auffrisch-Impfungen (Booster) möglich.
Boostern nach sechs Monaten
Personen, bei denen die Grundimmunisierung mindestens sechs Monate her ist und mindestens 18 Jahre alt sind, können eine Auffrisch-Impfung erhalten. Außerdem empfiehlt die STIKO allen, die den Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten haben, die Wirkung nach vier Wochen mit einem mRNA-Impfstoff als weitere Dosis zu optimieren.
Impfwillige sollten ihre Ausweispapiere und Krankenkassenkarte bei sich haben, möglichst auch ihren gelben, internationalen Impfausweis. Sollte dieser nicht vorhanden sein, wird die Corona-Schutzimpfung durch eine Impfbescheinigung dokumentiert. Der QR-Code für den digitalen Impfnachweis kann nicht vor Ort ausgestellt werden.
Geimpfte erhalten die QR-Codes der Erst- und Zweitimpfung postalisch 14 Tage nach Abschluss der Impfserie, wenn beide Impfungen bei den Impfstellen der Stadt Kassel erfolgten. Darüber hinaus können sich Geimpfte auch an die Apotheken wenden. Sie stellen den QR-Code für digitale Impfnachweise gegen Vorlage eines Ausweisdokumentes und der Impfbescheinigung kostenfrei auch für die Auffrisch-Impfungen aus.
Für eine Auffrisch-Impfung müssen die vorhandenen Impfunterlagen (Impfausweis oder Impfbescheinigung) sowie der Lichtbildausweis und die Krankenkassenkarte mitgebracht werden.
Aktuelle Informationen zu Corona-Schutzimpfungen sind im Internet unter www.kassel.de/impfen zu finden.
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