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Potential Zugewanderter fördern


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15. Dezember 2021

Potential Zugewanderter fördern

KIM geht an den Start

Kreis Unna. Mit dem Landesprogramm Kommunales Integrationsmanagement (KIM) beginnt eine neue Form der Kooperation im Kreis Unna und den Städten und Gemeinden bei der Integration von Flüchtlingen und Zugewanderten. Den Grundsatzbeschluss zur Beteiligung am Landesprogramm fasste der Kreistag bereits am 23. März 2021. In einem nachfolgenden Ausführungsbeschluss wurde jetzt festgelegt, dass die Arbeit sich im Kreis Unna in drei Teilregionen Nord, Mitte und Süd organisiert.

 

Kernstück stellt die sogenannte „rechtskreisübergreifende Zusammenarbeit“ dar, d.h. unterschiedliche Behörden (z.B. Jugendamt, Sozialamt, Jobcenter) arbeiten stärker als bisher gemeinsam an der besten Lösung für die Zielgruppe. Zusätzlich steht die verbesserte Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen Behörden und integrationsrelevanten Akteuren (z.B. Wohlfahrtsverbänden, freien Trägern, Ehrenamt) in der Region im Fokus des Vorhabens, um jedem Menschen ein Angebot zu unterbreiten.

 

Start im Nordkreis

In dem Auftaktgespräch Anfang Dezember für den Nordkreis, bestehend aus den Städten Lünen, Werne und Selm formulierte Ludger Trepper, zuständiger Fachbereichsleiter der Stadt Lünen das Ziel: „Es gilt die Potentiale von Zugewanderten konsequent zu sehen, zu entdecken und zu heben“. Neben Ludger Trepper berichtete die Dezernentin der Stadt Selm, Sylvia Engemann und Frank Gründken, Bereichsleiter der Stadt Werne über den Stand der Integrationsarbeit in ihren Kommunen. Dabei wurde deutlich, dass besonders ab 2015 die Frage einer gelingenden Integration von Zugewanderten und Flüchtlingen vor Ort enorm an Bedeutung gewonnen hat.

 

In dem Auftaktgespräch wurde von allen Beteiligten vor allem das starke Engagement der vielen Ehrenamtlichen herausgestellt, so bestehen in allen drei Kommunen gut funktionierende Anlauf- und Beratungsstellen. „Wir wollen das gegenseitige Verständnis aller Akteure im Bereich Integration fördern und Strukturen für eine gelingende Integration bereitstellen“, formuliert Karolin Nix, Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums Kreis Unna (KI) die Herausforderungen für die Arbeit in den kommenden Jahren.

 

Koordinierung

Im neuen Landesprogramm arbeiten auf der koordinierenden Ebene im Nordkreis Wulf Erdmann vom KI und Nadine Günnewig von der Stadt Lünen, letztere mit dem Schwerpunkt in Lünen. Besetzt werden aktuell die Stellen im Fallmanagement, zwei ganze Stellen in Lünen und je eine halbe in Werne, bzw. Selm. KIM schlägt aber auch die Brücke zur Ausländerbehörde: Hier werden voraussichtlich zwei weitere Stellen in der Lüner Verwaltung eingerichtet. PK | PKU




Pressekontakt: Kreis Unna - Presse und Kommunikation,Anita Lehrke | Fon 02303 27 -1713 | anita.lehrke@kreis-unna.de


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