Meldungsdatum: 13.01.2022
Am 26. Januar, 09. März und 06. April entscheidet der Förderausschuss des Programms zum letzten Mal über die eingegangenen Anträge. Wer eine Bewilligung für sein Vorhaben erhält, hat noch bis zum Oktober diesen Jahres Zeit, seine geplanten Investitionen umzusetzen und abzurechnen.
Die Antragsunterlagen und weitere Informationen gibt es unter www.kassel.de/lokaleoekonomie.
Bei Fragen und Informationen steht Larissa Most, Ansprechpartnerin zum Programm beim Stadtplanungsamt Kassel, per Mail unter lokale.oekonomie@kassel.de zur verfügung. Auch eine telefonische Beratung ist unter 0561 787 5904 möglich.
Hintergrund:
Am 1. Juni 2020 startete das EFRE-geförderte Programm „Lokale Ökonomie“ unter der Federführung der Stadt Kassel.
Eine Förderung erhalten Unternehmen, die sich im Programmgebiet befinden: Dazu gehören Teilbereiche von Rothenditmold, Nord-Holland, Wesertor, Unterneustadt, Bettenhausen, Waldau und Forstfeld.
Das Wirtschaftsförderungsprogramm wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) finanziert: Der Stadt Kassel stehen dafür 1 Mio. Euro Fördermittel zur Verfügung, die an die Unternehmen und Existenzgründer sowie Freiberufler weitergegeben werden können. Bereits ab einer Investitionssumme von 5.000 Euro gibt es Geld. Bis zu 25.000 Euro Fördergeld sind pro Unternehmen möglich. Der Zuschuss muss nicht zurückgezahlt werden und richtet sich nach der Investitionssumme und der Förderquote. Die Förderquoten liegen zwischen 20 und 50 Prozent und richten sich nach dem Vorhaben.
Übergeordnetes Ziel der „Lokalen Ökonomie“ ist es, vor allem in schwächeren Stadtbereichen Verbesserungen im Bereich der lokalen Wirtschaftsstruktur, Angebotsvielfalt und wohnortnahen Arbeitsplätze zu schaffen, sowie allgemein zur Attraktivität der Quartiere beizutragen. Unternehmen und Freiberufler, die sich für eine Förderung aus dem Projekt Lokale Ökonomie interessieren, müssen entweder bereits im Programmgebiet ansässig sein oder ihre Investition zum Zwecke der Ansiedlung im Programmgebiet tätigen.
Gefördert werden beispielsweise Betriebsausstattung, Bau- und Umbaumaßnahmen sowie Marketingaktivitäten, wie die Einrichtung einer Webseite. Aufgrund der Corona-Pandemie gab es in der Zwischenzeit einige Anpassungen am Programm. Mieten sind nun nicht mehr ausschließlich für Existenzgründer förderfähig. Auch Unternehmen, die besonders von der Corona-Krise betroffen sind, können sich zusätzlich zu ihren Investitionen die Miete fördern lassen.
Sämtliche Texte und Fotos können unter Angabe der Quelle frei veröffentlicht werden, Belegexemplare sind willkommen.
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