Meldungsdatum: 27.11.2023
Der Dortmunder Rudi Grützner war nicht nur „Hoeschianer“ und aktiver Gewerkschafter, sondern in der Zeit des Nationalsozialismus auch als Edelweißpirat im Widerstand aktiv. Am Donnerstag, 30. November, 18 Uhr spricht sein Sohn Dieter Grützner beim „Museumsgespräch“ im Hoesch-Museum (Eberhardstr. 12) über seinen Vater und über dessen Leben in den 1940er-Jahren, das sich zwischen Widerstand, Straßenkampf, Polizeigewahrsam, Wehrmacht und Kriegsgefangenschaft bewegt. Der Eintritt ist frei.
Die Edelweißpiraten waren eine informelle Gruppierung junger Menschen, die sich gegen die Vereinnahmung durch die Hitlerjugend stellten. Um 1941/42 waren sie mit mehreren Tausenden Jugendlichen, die vor allem aus Arbeiterfamilien stammten, im Ruhrgebiet und im Rheinland besonders stark vertretenen. Sie trafen sich vorwiegend abseits in Parks oder an kleinen Plätzen, in Dortmund zum Beispiel rund um den Brügmannplatz in der Nordstadt, und erkannten sich an Edelweiß-Ansteckern. Diese unangepassten Jugendlichen rückten durch ihren Widerstand in den Fokus der Gestapo und des NS-Terrors.
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