Meldungsdatum: 09.02.2024
Diese vermachte ihr Vermögen der Wilhelm-Wulff-Stiftung zur Förderung von Kunst und Kultur, zur Würdigung und zum Erhalt des künstlerischen Erbes ihres Vaters.
Bereits 2010 hatte sie die Türen des väterlichen Ateliers geöffnet und mit ihr zusammen konnte eine große Ausstellung im damals noch als Morgnerhaus benannten Museum im Schatten des St.-Patrokli-Domes entstehen. In Ulrike Probsts Nachlass fanden sich vor allem noch Zeichnungen und Skizzen, die für einzelne Werke die Hinführung zur späteren Skulptur zeigen.
Der Vorstand der Wilhelm-Wulff-Stiftung wollte sich ein Bild davon machen, wie diese Werke untergebracht sind, wie die Restaurierungen und konservatorischen Arbeiten an den vielen Skulpturen, Portraitköpfen, den inventarisierten Skizzen und Zeichnungen, immerhin mehr als 1.600, vorangeschritten sind. Großzügig unterstützt die Stiftung seit Jahren die Finanzierung dieser konservatorischen und restauratorischen Arbeiten sowie die Inventarisierung der vielen Neuzugänge aus dem Nachlass von Ulrike Probst.
Dr. Gerhard Haumann und Peter Wapelhorst vom Stiftungsrat freuten sich über das Ergebnis, die mit größter Sorgfalt behandelten und bewahrten Papierarbeiten wie auch Reliefs in Ton, Gips, Holz und Bronze und ebenso die Skulpturen in den genannten Materialien. Nun erwarten sie gespannt die Ausstellung Wilhelm Wulff – Zeichnungen und Skulpturen (Eröffnung am 18. Februar 2024 um 11 Uhr), die gerade diese Arbeiten neu präsentieren wird und den Blick von der Zeichnung auf das bildhauerische Werk lenken will.
Der Stiftungsrat der Wilhelm-Wulff-Stiftung besuchte das Museum Wilhelm Morgner (von rechts nach links): Dr. Gerhard Hauptmann (Wilhelm-Wulff-Stiftung, für die Bürgerstiftung Hellweg-Region), Birte Vornweg (Bürgerstiftung Hellweg-Region), Peter Wapelhorst (Wilhelm Wulff Stiftung, für die Stadt Soest) und Dr. Annette Werntze (Museumsleitung Stadt Soest).
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