Meldungsdatum: 14.03.2024
Den offiziellen Baustart verkündeten Stadtbaurat Matthias Abel, Abteilungsleiter Dirk Mackenroth von der Abteilung Straßen und Gewässer der Kommunalen Betriebe Soest (KBS) gemeinsam mit den Fraktionsvorsitzenden des Rates und den Mitgliedern des Stadtentwicklungsausschusses. Sie betonten, dass die Umgestaltung die Optik des Jakobitors, nicht aber die Verkehrsführung ändern wird. „Wir schaffen auch an diesem Platz vor allem einen erkennbaren Eingang zur historischen Altstadt, der auch die Überreste des alten Befestigungsgürtels erlebbarer macht“, erklärte Stadtbaurat Matthias Abel.
Die auf den ersten Blick zentrale Veränderung wird – wie schon an Grandwegertor und Ulrichertor – eine neue Asphaltierung mit einer Deckschicht in beigem Farbton sein. Natursteinbänder aus Grauwacke werden die Fläche einrahmen. Zu der Baumaßnahme gehören auch neues Pflaster für die Gehwege, das Pflanzen eines zusätzlichen Baumes sowie Fahrradbügel und Poller, die die Fahrbahn begrenzen. Ein Stellplatz wird wegfallen, damit Radfahrende aus der Gräfte von Autofahrern früher gesehen werden können. Insgesamt bleibt es aber dabei, dass der Straßenverkehr Vorrang vor dem Rad- und Fußgängerverkehr aus der Wallanlage Vorrang hat. Gleichwohl soll die neue Gestaltung den Kraftfahrzeugverkehr abbremsen.
Für die Umgestaltung des Jakobitors investiert die Stadt über die KBS 700.000 Euro. Es handelt sich allerdings nur um einen von mehreren Bausteinen bei der aktuellen Umsetzung des Wallentwicklungskonzeptes. Bereits seit Herbst 2023 läuft die Sanierung der Wallmauern im Abschnitt zwischen Nöttentor und Jakobitor. Im Herbst 2024 wird die KBS dann auch die Sanierung der Wallkrone und der Gräfte in diesem Bereich starten. Ziel ist die Fertigstellung im Oktober 2025.
Sämtliche Maßnahmen werden durch Bund und Land NRW aus dem Fördertopf der Städtebauförderung bezuschusst.
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Aufgrund der Umgestaltung ist das Jakobitor ab Montag, 18. März 2024, bis Ende Oktober 2024 gesperrt. |
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Betroffen ist das Abschnitt zwischen der Kreuzung Dasselwall / Freiligrathwall / Westenhellweg bis in die Einmündungsbereiche von Jakobistraße, Ulrich-Jakobi-Wallstraße und Jakobi-Nötten-Wallstraße. Die Umleitung für den Fahrzeugverkehr stadteinwärts führt vom Jakobitor aus über die Straßen Freiligrathwall, Nöttentor, Jakobi-Nötten-Wallstraße, Höggenstraße und Marktstraße. Dazu wird die Höggenstraße zu einer Einbahnstraße in Fahrtrichtung Innenstadt, die übliche Einbahnstraße wird somit „umgedreht“. Die Fußgängerzone in der Marktstraße zwischen Höggenstraße und Jakobistraße wird aufgehoben. Die Jakobistraße wird ab Marktstraße in Fahrtrichtung Jakobitor zur Sackgasse, ist aber in beide Richtungen befahrbar. Damit dort Begegnungsverkehr möglich ist, werden absolute Halteverbote eingerichtet werden. Zur Gewährleistung des Rettungsverkehres gelten weiterhin in der Jakobi-Nötten-Wallstraße sowie Paulistraße teilweise absolute Haltverbote. Aufgrund der geänderten Fahrtrichtung an der Höggenstraße fließt der Fahrzeugverkehr in Fahrtrichtung stadtauswärts während der Sperrung der Jakobitores über Marktstraße, Potsdamer Platz und Ulricherstraße zum Dasselwall. Die Einbahnstraßenregelung der Ulrich-Jakobi-Wallstraße wird im Bereich zwischen Jakobitor und Kesselstraße aufgehoben. Die Ulrich-Jakobi-Wallstraße wird hier zur Sackgasse. Zur Gewährleistung von Begegnungsverkehr gilt hier ebenfalls ein absolutes Haltverbot. Radfahrer können die Arbeitsstelle an sich im Bereich Jakobitor nicht passieren. Der Fußverkehr wird je nach Baufortschritt umgeleitet. |
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