Meldungsdatum: 10.04.2024
Auf dem Medikationsplan sind alle Medikamente in der Dosierung gelistet, die eine Person regelmäßig einnimmt. Und zwar sowohl die verordneten als auch die freiverkäuflichen Präparate und Nahrungsergänzungsmittel. „Patientinnen und Patienten können auf diese Weise gut den Überblick über ihre Arzneimittel behalten. Haus-, Zahn- und Fachärzte und -ärztinnen sowie Apothekerinnen und Apotheker können auf einen Blick Unverträglichkeiten und Wechselwirkungen erkennen und vermeiden“, erklärt Frank Dieckerhoff, der Vizepräsident der Apothekerkammer und Dortmunder Apotheker.
Der Plan ist in Praxen und Apotheken erhältlich
Auf den BMP haben Patient*innen einen gesetzlichen Anspruch, wenn sie mindestens drei verordnete Medikamente über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen einnehmen. Ausstellen können den BMP Haus-, Zahn- und Fachärzt*innen sowie Apotheken.
„Gerade in Zeiten einer älter werdenden Gesellschaft und steigender chronischer Erkrankungen ist eine gute Übersicht über alle eingenommenen Medikamente von großer Bedeutung. Dadurch wird die Therapie sicherer“, betont der Sprecher der niedergelassenen Dortmunder Ärzteschaft, Dr. Prosper Rodewyk.
Wichtig ist es, den Medikationsplan in Papierform stets bei sich zu führen. Er sollte bei ärztlichen Behandlungen, in der Apotheke oder im Krankenhaus vorgelegt werden.
Handzettel und Plakate informieren
Den bundeseinheitlichen Medikationsplan gibt es bereits seit 2016. „Er ist jedoch noch nicht in allen Köpfen angekommen. Um die Vorteile des Medikationsplans bekannter zu machen, haben wir das sozialpharmazeutische Projekt Hast Du 'nen Plan? auf den Weg gebracht“, sagt Holger Keßling, Leiter des Gesundheitsamts. Bis zum Herbst rührt man die Werbetrommel: Handzettel und Plakate informieren in über 100 Apotheken, 20 Krankenhäusern und rund 500 Haus- und Facharztpraxen über den Medikationsplan.
Weitere Informationen erhalten Interessierte in Praxen, Apotheken oder unter dortmund.de/medikationsplan.
(v.l.n.r:) Ärztesprecher Dr. Prosper Rodewyk, Leitende Medizinaldirektorin Stadt Dortmund Andrea Hagenbrock, Vizepräsident Apothekerkammer Frank Dieckerhoff und Gesundheitsamtsleiter Holger Keßling
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