Meldungsdatum: 03.06.2024
Es sind – wie könnte es in Soest anders sein – Mauerreste aus Grünsandstein, die ringsum den frisch restaurierten Torbogen gefunden wurden. Eigentlich hatte die Baufirma hier einen Graben ausgehoben, damit sie dort Leitungen installieren kann. Nun schürften legten aber zunächst einmal Grabungsleiter Tristan Altenhoff und weitere Mitarbeitende die Steine weiter frei, um die Ausdehnung der Fundamentreste zu dokumentieren. Neue Spuren der alten Soester Toranlagen sind immer interessant, weil über diese Bauwerke vergleichsweise wenige Informationen überliefert sind.
Die Umgestaltung des Jakobitors findet im Rahmen des Wallentwicklungskonzeptes statt. Wie stets bei Tiefbaumaßnahmen im Stadtgebiet wird die Soester Stadtarchäologie daran beteiligt. Die Leiterin der Stadtarchäologie, Julia Ricken, und ihr Team prüfen vor Ort, ob es Spuren früherer Besiedlung gibt. Funde wie Keramik werden ausgegraben und gesichert. Mauerreste und andere Bodenstrukturen werden zumindest dokumentiert, bevor sie bei der weiteren Baumaßnahme zerstört oder wieder zugeschüttet werden.
Mitarbeitende der Stadtarchäologie Soest haben am Jakobitor Fundamente der mittelalterlichen Torbefestigung entdeckt.
Direkt unterhalb des frisch renovierten Torbogens am Jakobitor hat das Team der Stadtarchäologen von Grabungsleiter Tristan Altenhoff die Fundamente des mittelalterlichen Toranlage entdeckt.
Die Soester Stadtarchäologie hat am Jakobitor Fundamentreste der mittelalterlichen Toranlage entdeckt und dokumentiert.
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