Meldungsdatum: 05.06.2024
Mehr als 60 Nachhaltigkeitsprojekte sind es, die die Host City Dortmund mit ihren Partner*innen rund um die Fußball-Europameisterschaft umsetzt. Leitplanken dafür sind die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen – im Vordergrund stehen das CO2-arme Handeln und die nachhaltige Beschaffung. Außerdem arbeitet die Stadtverwaltung daran, eine EURO der Vielfalt, Toleranz, Teilhabe und des WIR-Gefühls zu schaffen. Organisationen, Vereine und Betriebe bekommen eine Bühne für ihre Nachhaltigkeitsthemen.
Nachhaltig ist sogar die Arbeit am EURO-Nachhaltigkeitskonzept: Dieses soll auch künftig als Vorbild für Groß-Events dienen. Die AG Nachhaltigkeit entwickelte dafür einen neuen Standard. Beteiligt daran waren neben der Stadtverwaltung auch Bundesministerien, Sport- und andere Vereine, Zivilgesellschaft, Kirchen und Nichtregierungsorganisationen. Die AG Nachhaltigkeit hat zeitweise bis zu 70 Teilnehmer*innen.
Ein Ausschnitt der Projekte und Maßnahmen in den einzelnen Bereichen:
Gesundheit & Sicherheit
In den Fan Zonen gibt es ein Awareness-Konzept. Kostenlos erhältlich sind Sonnencreme zum UV-Schutz und Trinkwasser: Über 30 Trinkwasserbrunnen wurden reaktiviert oder neu installiert. Auf öffentlichen Toiletten wird eine Urintabelle anzeigen, was die Farbe des Urins über den aktuellen Gesundheitszustand aussagt.
CO2-armes Handeln & Klimaverantwortung
Bereits zur WM 2006 wurde die Fahrradabstellstation an den Rosenterrassen in der Nähe des Stadions gebaut und inzwischen auch erweitert. Zur EURO 2024 entstehen zusätzliche Stellplätze für Fahrräder, Leihfahrräder und E-Scooter sowie zwei neue Fahrrad-Reparaturstationen. Volunteers erhalten kostenlose ÖPNV-Tickets.
Die Fan Zonen werden mit Ökostrom betrieben, nicht vermeidbare Emissionen werden durch Klimaschutzmaßnahmen ausgeglichen.
Fairer Handel, Kreislaufwirtschaft & Bildungsarbeit
Besonders in der Beschaffung haben Kommunen einen Hebel, die Ziele des Fairen Handels zu unterstützen. Sie können fair gehandelte Produkte einkaufen und auf Güter verzichten, die durch Kinderarbeit oder unter Verletzung sozialer Mindeststandards hergestellt werden. Um das Bewusstsein dafür zu schärfen, wurden die Mitarbeitenden vorab geschult.
Ergebnisse unter anderem:
Inklusion & Vielfalt
Die Zugänge zur Fan Zone sind möglichst barrierearm gestaltet – das gilt auch für Podeste, Toiletten und Kommunikationswege. Zum Programm in der Fan Zone gehören außerdem inklusive Fußballturniere. „Social Volunteers“ unterstützen Menschen mit Beeinträchtigungen. Zeichen und Symbole der Vielfalt werden im öffentlichen Raum sichtbar sein, zum Beispiel durch Flaggen oder die Ausstellung „Fan.Tastic Finales 2024“.
Stadt Dortmund
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