Meldungsdatum: 08.10.2024
Der Kreis Viersen verfügt ab sofort über einen neuen Schlauchwagen Katastrophenschutz (SW-KatS). Er ersetzt ein 28 Jahre altes Vorgängermodell und wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) als ergänzende Ausstattung des Bundes zur Verfügung gestellt. In der Unterstützungskomponente werden die Bereiche Brandschutz, Betreuung und Krankentransport durch weitere standardisierte Fahrzeuge ergänzt.
Für den Bereich Brandschutz werden neben dem Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz auch Schlauchwagen bereitgestellt. Das mit Allradantrieb ausgestattete Fahrzeug wird hauptsächlich zur Wasserförderung über lange Wegstrecken eingesetzt. Hierfür werden insgesamt 2.000 Meter B-Schlauch mitgeführt. Die Schlauchleitungen sind in Kassetten zusammengekoppelt und können bei langsamer Fahrt verlegt werden. Ebenso wird eine mobile Feuerlöschkreiselpumpe, ein Faltbehälter zur Aufnahme von 5.000 Liter Löschwasser und feuerwehrtechnische Beladung mitgeführt. Auch bei diesem Fahrzeug steht der Doppelnutzen im Vordergrund. Ohne die Schlauchkassetten kann der Schlauchwagen als Logistikfahrzeug eingesetzt werden.
Das Fahrzeug wird wie sein Vorgänger bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Nettetal stationiert und bei Bedarf durch den Löschzug Hinsbeck zum Einsatz gebracht. „Ich freue mich, dass dem Kreis Viersen sowohl bei kommunalen als auch bei außergewöhnlichen Schadensereignissen im Rahmen der vorgeplanten überörtlichen Hilfe nun ein weiteres modernes Einsatzfahrzeug zur Verfügung steht“, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen.
Nettetals Bürgermeister Christian Küsters ergänzt: „Das engagierte Ehrenamt in der Feuerwehr verdient eine angemessene Ausstattung. Dafür setzen wir uns gemeinsam ein.“
Weitere Information zu dem Fahrzeugkonzept können auf der Internetseite des BBK eingesehen werden: www.bbk.bund.de
Nehmen den neuen Schlauchwagen in Augenschein (v.l.n.r.): Markus Jansen (Leiter Feuerwehr Nettetal), Landrat Dr. Andreas Coenen, Bürgermeister Christian Küsters, Jens Pfeil-Schneider (Einheitsführer Löschzug Hinsbeck), Dezernent Jens Ernesti und Simon Fritsch (Leiter Amt für Bevölkerungsschutz).
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