Meldungsdatum: 09.10.2024
Fatma Özays Kunst beschäftigt sich mit Gastarbeiterinnen und dem Alltag der Musliminnen in Deutschland. Passend dazu ist Esra Canpalat am Sonntag, 13. Oktober, um 15 Uhr zu Gast im STADT_RAUM. Die Autorin und Literaturwissenschaftlerin thematisiert die Verantwortung der ersten Generation der sogenannten Gastarbeiter*innen für die folgenden Generationen. Im Mittelpunkt ihrer Lesung unter dem Titel „Schreiben heißt auch immer, sich zu widersetzen“ stehen die Geschichten einer Hausfrau sowie einer Arbeiterin und Künstlerin. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Nesrin Tanç.
Esra Canpalat und Dr. Nesrin Tanç haben Gastarbeiter*innen im Fokus
Esra Canpalat studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Canpalat ist Preisträgerin des Förderpreises Ruhr 2021 und wurde im Literaturwettbewerb „60 Jahre Migration aus der Türkei – Neue Hoffnungen“ ausgezeichnet. Derzeit arbeitet sie an einem Romanprojekt über postmigrantische Erinnerung und intergenerationelle Traumata. Ihre Kolumne „Vom Rande aus“ erscheint online bei interkultur.ruhr. Dr. Nesrin Tanç ist Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Mitbegründerin der Kunst- und Kulturstudien Duisburg (KuKstDu e. V.). Sie ist Autorin der Studie „Was ist geblieben? Was bleibt? Erinnern an die sogenannten Gastarbeiter*innen aus der Türkei“ (ifa – Institut für Auslandsbeziehungen, 2021).
Zur Ausstellung: Fatma Özay erzählt Geschichte der eigenen Familie
Die 31-jährige Fatma Özay ist in Dortmund geboren und die erste in ihrer Familie, die studieren konnte. Sie unterrichtet heute an einer Dortmunder Gesamtschule. In ihrer Ausstellung im STADT_RAUM des MKK erzählt sie auch die Geschichte ihrer eigenen Familie, sie selbst lebt hier in der dritten Generation. Özay verbindet verschiedene künstlerische Elemente, Texturen und Medien - wie etwa Fotografien – mit der Acrylmalerei. Bis zum Sonntag, 10. November, sind die „Erinnerungstexturen“ noch im STADT_RAUM im MKK zu sehen.
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