Meldungsdatum: 15.11.2024

Neuzugang im Museum Wilhelm Morgner – Gemälde von Sandra del Pilar durch die Stiftung Kulturstadt Soest erworben

"Soldados I" ist nun im Museum Wilhelm Morgner zu sehen

Mit großer Begeisterung hat der Vorstand der Stiftung Kulturstadt Soest die jüngste Neuerwerbung vorgestellt: Das Gemälde „Soldados I“ der deutsch-mexikanischen Künstlerin Sandra del Pilar.

In beiden Ländern beheimatet, widmet sich Sandra del Pilar den schwierigen gesellschaftlichen Themen unserer Zeit. Die zumeist aufwühlenden Sujets drückt sie stets in der ihr eigenen gegenständlichen Bildsprache aus. Dabei sind es die Wirkungsmacht und die Schwere ihrer Inhalte, die zu überzeugen wissen.

 „Soldados I“ (Öl und Acryl auf Leinwand und transparenter Synthetikfaser, 200 x 180 cm, aus dem Jahr 2022) ist das erste Gemälde einer Serie, das sich mit den frühen, 1846 in Mexiko entstandenen Fotografien beschäftigt. Zu sehen sind zwei Soldaten, ein mexikanischer und ein amerikanischer, die würdevoll im Portrait dargestellt sind. Festgehalten ist die nur kurze Zeitspanne, in der die Darstellung noch nicht zu Propagandazwecken missbraucht wird.

Gezeigt wurde das Gemälde zum ersten Mal im Kunstmuseum Moritzburg in Halle (Saale) in diesem Sommer. Das renommierte Museum richtete der Malerin eine hochwertige Einzelausstellung aus mit dem Titel „Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten“. National und international fand diese Werkschau große Anerkennung.

Zur Freude der Stiftung Kulturstadt Soest gibt es zwischen dem Museum Wilhelm Morgner und dem Kunstmuseum Moritzburg eine Kooperation, verbunden mit einem gemeinsamen Katalog. So wird die Ausstellung zu großen Teilen im Sommer 2025 auch in Soest zu sehen sein. Begeistert und von der Qualität des Werkes überzeugt, konnte die Stiftung das Werk „Soldados I“ aus dem Atelier der Künstlerin erwerben. Mit dem Ende der Moritzburger Schau kam es dann nach Soest zurück und ist nun im Museum Wilhelm Morgner zu sehen.

 

Über die Stiftung Kulturstadt Soest: Die Idee einer Stiftung zu Gunsten der Kunst und Kultur in Soest geht auf die Soester Malerin Victoria Kettschau zurück. Mit ihrem Vermächtnis legte sie fest, dass insbesondere die städtischen Museen sowie die Bewahrung des städtischen Kunstbesitzes gefördert werden solle. Entsprechend des Profils dieser Sammlung ist es die Idee, zeitgenössische, der Sammlung entsprechende Kunstwerke zu erwerben, soweit dies die finanziellen Möglichkeiten zulassen. Seit 2019 erwirbt die Stiftung Kunstwerke, nun bereits von fünf Soester Künstlerinnen und Künstlern, und führt sie dem städtischen Kunstbesitz zu. Den Vorstand der Stiftung bilden der Erste Beigeordnete und Kulturdezernent der Stadt Soest Peter Wapelhorst (Vorstandsvorsitzender), Kulturabteilungsleiter Dr. Norbert Wex (Stiftungsvorstand) und Dr. Annette Werntze, Leiterin der städtischen Museen (Stiftungsvorstand).


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2024 1115 Gemälde Soldados Sandra del Pilar Kulturstiftung

©  Stadt Soest
2024 1115 Gemälde Soldados Sandra del Pilar Kulturstiftung

Die Stiftung Kulturstadt Soest hat das Gemälde "Soldados I" von Sandra del Pilar erworben und es ist nun im Museum Wilhelm Morgner zu sehen. Das Foto zeigt (von links) Dr. Norbert Wex (Vorstand Kulturstiftung), Sandra del Pilar, Peter Wapelhorst (Vorstandsvorsitzender Kulturstiftung) und Dr. Annette Werntze (Vorstand).