Meldungsdatum: 13.02.2025

Wie ein alter Liebestrank zum modernen Saison-Hit geworden ist

Das Kochbuch-Museum klärt über Liebestränke und alte Bräuche zum Valentinstag auf

Ein kleiner Schluck, und schon klappt’s mit der großen Liebe: Die Kräuterfachfrau Lydia Pokall kennt sich aus mit Liebeskräutern und -bräuchen in der Literatur. Mit Mörser und Mythen informiert sie im Kochbuchmuseum auch zu anderen Themen.  

In der Bibliothek des Deutschen Kochbuchmuseums am Ostwall 60 finden Suchende in einer Sammlung von 15.000 Titeln deutschsprachiger Kochbücher oft auch Rezepte fürs Leben: Zum Beispiel können frisch Verliebte im „Kleinen Liebeskochtopf“ erprobte Rezepte für besonders leckere Dates finden. Sie könnten auch zusammen im Kerzenschein in „Tafelfreuden für Liebesleute“ blättern und sich schmackhafte Anregungen holen. Und das Buch „Das Püree in der Kniekehle der Geliebten“ liefert Spannendes über kulinarische Vorlieben berühmter Leute.

Liebestrank wird zum winterlichen Klassiker

Kräuterfachfrau Lydia Pokall hat in der Bibliothek zahlreiche Kräuter aufgebaut, die bekannt erscheinen. Zum Valentinstag verrät sie in einem Vortrag Rezepte für einen Liebestrank und ein Liebessalz. Sie mörsert Zimt, Nelken, Pfeffer, Kardamom und Ingwer – schon der Duft erinnert an Weihnachten. Zusammen mit Rotwein ergibt das einen mittelalterlichen Liebestrank. „Etwas Ähnliches finden wir heute im Glühwein“, verrät Lydia Pokall. „Alle Gewürze sorgen dafür, dass unsere Begierde gesteigert wird“, so Pokall - passt ja auch zum Fest der Liebe.

Wichtiges zur Wirkungsweise von Heilkräutern

Lydia Pokall weiß viel über die Wirkungsweise von Pflanzen und Heilkräutern. Thymian, Petersilie, Rosmarin und Liebstöckel sowie Zimt verreibt sie zu einem Pulver – mit Salz wird das zu einer ebenfalls anregenden Würzmischung. Neben diesen wohlriechenden Gewürzen und Kräutern, erläutert sie auch die Gefahren anderer Mittelchen, die seit der Antike zur Steigerung der Liebe und des Rausches eingenommen wurden. Ihr Special zum Valentinstag ist zwar ausgebucht, aber ähnliche Veranstaltungen gibt es mit ihr regelmäßig.

Die nächste Veranstaltung mit der Bibliothek des Deutschen Kochbuchmuseums am Ostwall 60 befasst sich am 8. April mit den Geheimnissen der „Grünen Soße“, die in Frankfurt ein Klassiker ist. Am 28. November ist ein Vortrag über Honig geplant, denn Lydia Pokall ist nicht nur Ernährungsberaterin und Kräuterfachfrau , sondern auch Imkerin.

dortmund.de/kochbuchmuseum


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Kräuterfachfrau Lydia Pokall informiert in der Bibliothek des Deutschen Kochbuch-Museums über die Wirkungsweise von Kräutern.

©  Stadt Dortmund / Silke Hempel
Kräuterfachfrau Lydia Pokall informiert in der Bibliothek des Deutschen Kochbuch-Museums über die Wirkungsweise von Kräutern.


Im Kochbuchmuseum: Die mittelalterlichen Rezepte eines "Liebestrankes" werden ähnlich heute noch verwendet.

©  Stadt Dortmund / Silke Hempel
Im Kochbuchmuseum: Die mittelalterlichen Rezepte  eines


In der Bibliothek des Deutschen Kochbuchmuseums am Ostwall 60 finden Suchende in einer Sammlung von 15.000 Titeln deutschsprachiger Kochbücher oft auch Rezepte fürs Leben.

©  Stadt Dortmund / Silke Hempel
In der Bibliothek des Deutschen Kochbuchmuseums am Ostwall 60 finden Suchende in einer Sammlung von 15.000 Titeln deutschsprachiger Kochbücher oft auch Rezepte fürs Leben.


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