Meldungsdatum: 24.03.2025
„Rampokan“ ist ein Comic über Kolonialismus und die persönliche Suche nach der eigenen Identität. Der Autor, Peter van Dongen, schöpft aus seiner eigenen Familiengeschichte – als Sohn eines niederländischen Vaters und einer indonesischen Mutter. In seinem klaren, detailreichen Strich verschmelzen die Konflikte zweier Welten. Acht Jahre arbeitete Peter van Dongen allein am ersten Band seiner Graphic Novel „Rampokan“.
Persönliche Suche nach der Identität
Die persönliche Geschichte von Johan spielt 1946: Die Niederlande versuchen nach dem Zweiten Weltkrieg, die Kontrolle über ihre ehemalige Kolonie Indonesien wiederzuerlangen. Doch die Welt hat sich verändert, und mit ihr die Beziehungen zwischen Kolonialmacht und Kolonie. Der Einsatz der kolonialen Berufsarmee reicht nicht aus – ein Kontingent von Wehrpflichtigen wird entsandt, um gegen die sogenannten „Terroristen“ zu kämpfen.
Inmitten dieser Wirren steht Johan Knevel. Er meldet sich freiwillig, nicht aus Pflichtbewusstsein, sondern aus einer tiefen, persönlichen Motivation. Johan will wissen, was aus seinem indonesischen Kindermädchen geworden ist – der Frau, die für ihn einst wie eine Mutter war. Doch das Indonesien seiner Kindheit, das Paradies seiner Erinnerungen, existiert nicht mehr. Die Realität des Krieges, die Gräuel der Kolonialherrschaft und die Suche nach seiner Identität überschatten seine Reise.
Der Autor präsentiert die Geschichte des Unabhängigkeitskampfes in Indonesien live ab 18 Uhr im Studio B der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund, der Eintritt ist frei, keine Anmeldung.
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