Meldungsdatum: 22.04.2025
Um Mutter und Kind etwas Zeit für sich und Ruhe zu verschaffen, hält der Zoo das Tamandua-Haus, in dem die beiden leben, vorerst geschlossen. Bei schönem Wetter ist Bonita mit Noah auf dem Rücken aber auch mal kurz auf der Außenanlage vor dem Tamandua-Haus unterwegs, wo Zoo-Besucher*innen die beiden mit etwas Glück beobachten können. Der Zoo bittet aber um Verständnis dafür, dass der neugeborene Große Ameisenbär unter Umständen nicht zu sehen ist.
Für Bonita ist Noah das erste Jungtier, das sie aufzieht. Die Tierpfleger*innen haben aber schon festgestellt, dass sie sich sehr gut in ihrer neuen Mutterrolle macht. Für Vater Antebus ist Noah der vierte Sprössling. Vater-Aufgaben kommen auf ihn allerdings nicht zu: „Die Großen Ameisenbären sind eigentlich Einzelgänger. Mutter Bonita würde ihn in der Nähe des Jungtieres auch gar nicht dulden“, sagt Marcel Stawinoga, beim Zoo der Stadt Dortmund verantwortlich für Kommunikation und Artenschutz. Deshalb ist Antebus jetzt dauerhaft von Noah und Bonita getrennt.
Noah ist der 65. Große Ameisenbär, der im Zoo Dortmund zur Welt gekommen ist. In keinem anderen Zoo der Welt wurden mehr Ameisenbären geboren als im Zoo Dortmund. Für den Zoo ist diese Tierart besonders wichtig: Im Rahmen der europäischen Vereinigung von Zoos und Aquarien EAZA wird hier das „EAZA Ex-situ Programm“ (EEP, früher: Europäisches Erhaltungszuchtprogramm) koordiniert, was der Zoo Dortmund bereits seit 1985 führt. Für die Welt-Vereinigung von Zoos und Aquarien WAZA wird darüber hinaus im Zoo Dortmund auch das Internationale Zuchtbuch (ISB) für Große Ameisenbären geführt, für das der Zoo bereits seit 1979 verantwortlich ist. Daher gilt Dortmund in Fachkreisen auch als Welthauptstadt der Ameisenbären.
Am 16. April wurde der kleine Große Ameisenbär im Dortmunder Zoo geboren.
Am 16. April wurde der kleine Große Ameisenbär im Dortmunder Zoo geboren.
Er ist der 65. Große Ameisenbär, der im Dortmunder Zoo zur Welt gekommen ist.
Stadt Dortmund
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