Meldungsdatum: 13.05.2025

Sieben Bezirke, zehn Jahre und mehr als 250 Projekte: "nordwärts" hat nicht nur den Norden verändert

Seit 2015 setzt "nordwärts" Impulse im Dortmunder Norden und rückt die Potentiale in den Fokus. Stadtgesellschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft arbeiten dabei eng zusammen – genau das machte "nordwärts" so besonders. Nun ist das Dekadenprojekt zu Ende gegangen – und lebt dennoch fort. Eine Bilanz und ein Ausblick.

Mit "nordwärts" hat die Stadt Dortmund in den vergangenen zehn Jahren ein bundesweit beachtetes Projekt zur Stadtentwicklung umgesetzt. Sieben von zwölf Dortmunder Stadtbezirken und damit fast die Hälfte des Stadtgebiets gehörten zum "nordwärts"-Projektgebiet: Eving, Huckarde, Innenstadt-Nord, Mengede, Scharnhorst und Teile von Innenstadt-West und Lütgendortmund.

Besonders ist dabei vor allem der ganzheitliche Blick: Stadtentwicklung wurde nicht als rein bauliche Aufgabe verstanden, sondern als gemeinschaftlicher Prozess. Rund 100 Dortmunder Persönlichkeiten haben "nordwärts" als Kuratorium über die gesamte Laufzeit begleitet.

Das Ziel: bessere Lebensqualität im Norden

Seit dem Startschuss vor fast genau zehn Jahren, am 9. Mai 2015, hat "nordwärts" über 250 Projekte initiiert oder begleitet. Sie alle hatten das Ziel, die Lebensqualität vor Ort zu verbessern, zum Beispiel durch starke Nachbarschaften oder attraktive Quartiere.

Von Beginn an haben die Bürger*innen daran mitgewirkt, zum Beispiel in Beteiligungswerksstätten schon zum Projektstart, in World- und Bürger*innen-Cafés, Sommerakademien oder Symposien. Für diesen partizipativen Ansatz wurde "nordwärts" 2017 mit dem European Public Sector Award (EPSA) ausgezeichnet.

Als die Mitwirkung während der Pandemie schwieriger wurde, hat "nordwärts" digitale Wege der Beteiligung angeschoben und entwickelt, begleitet von Wissenschaft und Forschung.

Meilensteine am laufenden Band

Einige Beispiele für erfolgreiche Projekte, die nordwärts initiiert, begleitet oder koordiniert hat:

All diese Projekte stärken Nachbarschaften, vernetzen, fördern die lokale Wirtschaft und verschönern das direkte Umfeld der Menschen.

Wie geht es weiter mit nordwärts?

Die "nordwärts"-Dekade ist vorbei – doch von den Erfahrungen, die die gesamte Stadtverwaltung in den zehn Jahren gesammelt hat, profitiert ganz Dortmund auch in Zukunft. "Der demografische Wandel ist die zentrale Herausforderung für die nächsten zehn Jahre. "nordwärts" hat die Grundlagen für die anstehenden Aufgaben gelegt", so Oberbürgermeister Thomas Westphal.

Die gesetzten Impulse wirken also fort – in neuen Projekten und Strukturen. Lebenswerte Quartiere und stabile Nachbarschaften bleiben zentrale Ziele. Nachbarschafts- und Bürgerhäuser werden weiter gefördert, auch das Zentrum für ethnische Ökonomie, „Nordstern“, die Quartierskoordinationen und das Höfe-Programm laufen weiter.

"nordwärts" hat nicht nur das nördliche Dortmund, sondern auch die Verwaltung ein Stück verändert. Das übergreifende Arbeiten und die Erkenntnisse aus vielen Beteiligungsformaten bleiben erhalten.

dortmund-nordwaerts.de


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Volles Haus bei der Abschlussveranstaltung. Seit zehn Jahren setzt "nordwärts" Impulse für den Dortmunder Norden.

©  Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Volles Haus bei der Abschlussveranstaltung. Seit zehn Jahren setzt


Eine Ausstellung präsentierte Meilensteine. Seit zehn Jahren setzt "nordwärts" Impulse für den Dortmunder Norden

©  Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Eine Ausstellung präsentierte Meilensteine. Seit zehn Jahren setzt


Mehr als 250 Projekte: Seit zehn Jahren setzt "nordwärts" Impulse für den Dortmunder Norden

©  Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Mehr als 250 Projekte: Seit zehn Jahren setzt


Oberbürgermeister Thomas Westphal stellt vor, wie sich "nordwärts" nach zehn Jahren verstetigt.

©  Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Oberbürgermeister Thomas Westphal stellt vor, wie sich


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