Meldungsdatum: 20.05.2025
Im Rahmen der sogenannten Restcentaktion spendeten sie insgesamt 1.861,31 Euro an die Jürgen-Wahn-Stiftung.
Klaus Schubert von der Jürgen-Wahn-Stiftung überreichte eine Dankesurkunde an Fabienne Knoche, Abteilungsleiterin Personal und Organisation der Stadt Soest. Sie nahm die Auszeichnung stellvertretend für alle Mitarbeitenden entgegen, die sich seit vielen Jahren an dieser freiwilligen Spendenaktion beteiligen.
Bei der Restcentaktion spenden Beschäftigte monatlich die Centbeträge ihres Nettogehalts – zwischen 0,01 € und 0,99 € pro Person. Die Einnahmen fließen gezielt in Projekte der Jürgen-Wahn-Stiftung.
Seit Beginn der Zusammenarbeit im Jahr 1984 sind durch diese Aktion beeindruckende 45.594,91 Euro zusammengekommen – ein starkes Zeichen für Solidarität und soziales Engagement innerhalb der städtischen Belegschaft.
„Es ist schön, Teil einer Organisation zu sein, die soziales Engagement nicht nur betont, sondern aktiv lebt“, sagte Fabienne Knoche. „Die kontinuierliche Beteiligung der Mitarbeitenden an der Restcentaktion zeigt, dass dieses Engagement auch im Alltag verankert ist.“
Die Jürgen-Wahn-Stiftung mit Sitz in Soest engagiert sich seit über 40 Jahren überparteilich und überkonfessionell für bessere Lebensbedingungen von Kindern und ihren Familien weltweit. Mit einer Verwaltungskostenquote von nur etwa fünf Prozent kommt der Großteil der Spenden direkt bei den Projekten an.
Klaus Schubert, der sich seit 1987 ehrenamtlich in der Stiftung engagiert, wurde damals vom Stiftungsgründer Dr. Wahn persönlich angesprochen – unter anderem aufgrund seiner Spanischkenntnisse. Seither war er an zahlreichen Projekten in Argentinien, Guatemala, Kamerun, Mexiko, Nepal, Syrien und Togo beteiligt.
Besonders am Herzen liegt Klaus Schubert ein Projekt in Guatemala, das er seit seinen Anfängen engagiert begleitet. In der Nähe einer Mülldeponie ist dort in den vergangenen Jahren etwas Außergewöhnliches entstanden: Tagesstätten und schulische Bildungsangebote, die Kindern und Familien in schwierigen Lebensumständen neue Perspektiven eröffnen. Einen kleinen, ganz persönlichen Einblick in diese Kultur brachte er ebenfalls mit: Zum Termin hatte Klaus Schubert kleine Sorgenpüppchen im Gepäck – handgefertigte Figuren, die dort traditionell helfen sollen, Sorgen zu vertreiben. Legt man sie abends gemeinsam mit seinen Sorgen unter das Kopfkissen, heißt es, seien sie am nächsten Morgen verschwunden.
Weitere Informationen zur Stiftung und ihren weltweiten Projekten gibt es unter:
www.juergen-wahn-stiftung.de
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