Meldungsdatum: 28.05.2025

Gute Nachrichten für Radfahrer*innen: Schlaue Technik macht „Bettelampel“ überflüssig

Stadt Dortmund beim Deutschen Fahrradpreis unter den Top-Infrastruktur-Projekten

Die Stadt Dortmund setzt auf innovative Technologien für mehr Komfort beim Radfahren. Sensoren sorgen dafür, dass Radfahrende seltener an roten Ampeln warten müssen. Dafür kam die Stadt jetzt in die Top 5-Projekte beim Deutschen Fahrradpreis 2025. Und auch darüber hinaus gibt es stadtweit Verbesserungen für Radfahrer*innen.

Statt bei Rot anzuhalten und die Anforderungstaste der „Bettelampel“ zu drücken, haben es Radfahrer*innen an vielen Stellen in Dortmund schon besser. Baudezernent Arnulf Rybicki erklärt das Konzept der Radverkehrsbeschleunigung: „Spezielle Sensoren an der Ampel erkennen den sich nähernden Radfahrenden automatisch – und fordern schon rund 35 Meter vor dem Haltebalken Grün an. Im Idealfall geht’s dann ganz ohne Stopp weiter – wenn nicht gerade Rush Hour ist. Aber auch dann ist die Wartezeit kürzer, weil Grün ja bereits automatisch angefordert wurde.“ Mit seinen technischen Verbesserungen zur Radverkehrsbeschleunigung wurde die Stadt Dortmund als eines der fünf Top-Projekte für den Deutschen Fahrradpreis 2025 in der Kategorie „Infrastruktur“ nominiert.

Entweder bleibt es grün oder es wird automatisch grün

Schlaue Technik an Ampeln – die gibt es auch für Autofahrer*innen und Fußgänger*innen. Ziel ist immer, den Verkehr so reibungslos wie möglich fließen zu lassen. Für die Beschleunigung des Radverkehrs auf besonders wichtigen Verkehrsachsen gibt es ein eigenes Konzept. Die smarten Sensoren verkürzen Wartezeiten und erhöhen die Reisegeschwindigkeit. Das macht das Radfahren attraktiver. Die Optimierung der Grünphasen wirkt sich dabei nur geringfügig auf andere Verkehrsteilnehmende aus.

Demnächst verfügen 41 Knotenpunkte über die neue Technik

Während der Projektlaufzeit von 2020 bis 2025 wurden und werden 37 Anlagen nachgerüstet. Das Vorhaben wird mit bis zu 95 Prozent durch Landesmittel gefördert. Vier Anlagen verfügten schon vor Beginn des Förderprogramms über die neue Technik. An aktuell 30 Knotenpunkten in Dortmund wird der Radverkehr detektiert und beschleunigt. Elf weitere kommen bis Ende des Jahres hinzu.

Dortmunds Radwegenetz wird kontinuierlich besser

Doch nicht nur an der Radverkehrsbeschleunigung hat die Stadt gearbeitet, auch baulich wurde einiges für die Radfahrer*innen in Dortmund getan. „Jede – auch jede kleine – Verbesserung am Radverkehrsnetz zahlt ein auf unser Ziel und Motto: Radfahren in Dortmund wird attraktiver! Natürlich haben wir noch viel zu tun, aber gleichzeitig passiert schon einiges, und zwar in allen Bezirken“, so Arnulf Rybicki.

Einige Beispiele aus den vergangenen zwölf Monaten:


Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Übersicht - an diesen Standorten gibt es die neue Technik schon

©  Stadt Dortmund
Übersicht - an diesen Standorten gibt es die neue Technik schon


Hendrik Konietzny, stellvertretender Fuß- und Radverkehrsbeauftragter der Stadt, und Luisa Kieseheier haben die neue Technik schon getestet. So richtig viel sieht man von der neuen Technik an der Ampel nicht, jedenfalls nicht auf den ersten Blick. Die Sensoren arbeiten im Hintergrund, um das Radfahren angenehmer zu machen.

©  Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Hendrik Konietzny, stellvertretender Fuß- und Radverkehrsbeauftragter der Stadt, und Luisa Kieseheier haben die neue Technik schon getestet. So richtig viel sieht man von der neuen Technik an der Ampel nicht, jedenfalls nicht auf den ersten Blick. Die Sensoren arbeiten im Hintergrund, um das Radfahren angenehmer zu machen.


Zurück zur Liste