Meldungsdatum: 07.07.2025
Eine Kita gibt es am Steinkühlerweg 235 in Hörde schon lange – allerdings war das alte Gebäude in die Jahre gekommen und entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine moderne Kindertagesstätte. Daher wurde der Altbau abgerissen – und machte Platz für die neue Kita, die in schnellem Modulbau-Tempo entsteht. Am Montag, 7. Juli, feierte die Städtische Immobilienwirtschaft das Richtfest mit den Baubeteiligten und Mitarbeiter*innen von FABIDO.
„Die Kinder bekommen viel Platz zum Spielen, Toben und Lernen. Und dass ihr neues Gebäude klimaneutral wird, dürfte mindestens auch die Eltern freuen. Gestalterisch gelungen und ökologisch sinnvoll wird die Dach- und Fassadenbegrünung. Aufs Dach kommt eine PV-Anlage, ins Gebäude eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung“, erklärt der stellvertretende Fachbereichsleiter der Städtischen Immobilienwirtschaft, Ahmet Gönen.
Auf mehr als 1.400 Quadratmetern Nutzfläche werden sich acht Kita-Gruppen einrichten. Im April 2026 soll es so weit sein – und die Kinder ziehen in ihren Neubau ein. Die Stadt investiert rund 13,6 Millionen Euro in die Kita.
Insgesamt werden hier 150 Kinder betreut werden. 30 U3-Plätze sind geplant, Ü3-Plätze werden es 120. „Die neue Kita ist ein weiterer Meilenstein, um unserem Ausbauziel näher zu kommen und damit wir in kurzer Zeit immer mehr zukunftsorientierte Lebens- und Bildungsorte für die Kinder unserer Stadt schaffen“, sagt Monika Nienaber-Willaredt, Dezernentin für Schule, Jugend und Familie. Für Kinder unter drei Jahren will die Stadt eine Versorgungsquote von 50 Prozent erreichen, bei Kindern über drei Jahren werden es 100 Prozent sein.
Elementbauweise statt Stein auf Stein
Die neue Kita entsteht in einer modularen Bauweise. Diese hat sich im Bildungsbereich bewährt, weil sie schnell und gut planbar ist. Die Anforderungen der Kita können entsprechend des jeweiligen pädagogischen Konzepts individuell umgesetzt werden. Während es bei der konventionellen Bauweise durchschnittlich 4,5 Jahre dauert, bis alle Projektphasen abgeschlossen sind und das Gebäude den Nutzer*innen übergeben werden kann, sind es bei der Elementbauweise nur rund zwei Jahre. Die nach Auftrag vorgefertigten Module werden direkt aus der Produktionsstätte an die Baustelle geliefert. Dort erfolgt der restliche Innenausbau.
Stadt Dortmund
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