Meldungsdatum: 16.07.2025
Mit Schrecken erinnern sich die Anwohner*innen der Gartenstraße an den 29. Juni 2021. Damals wurden bei einem Starkregen die Grundstücke der Häuser 16 b, c, d und e überflutet. Am Haus 16d stand das Wasser ganze 90 Zentimeter hoch. Die Fenster im Erdgeschoss hielten dem Druck nicht stand und barsten. Wassermassen strömten ins Gebäude. Schuld war der Krumme Peter, der von einem kleinen Bach zum Fluss angeschwollen war – und damit zu gewaltig geworden war für den zu kleinen Gewässerdurchlass unterhalb der Gartenstraße. Doch diese Gefahr droht jetzt nicht mehr.
„Die Baumaßnahme verbessert den Hochwasserschutz für die Anliegerinnen und Anlieger erheblich. Das neue Bauwerk trägt den Anforderung an den baulichen Hochwasserschutz und den zunehmenden Starkregenereignissen Rechnung“, so Dr. Christian Falk, technischer Leiter der Stadtentwässerung am Dienstag, als das Bauwerk gemeinsam mit den Anwohner*innen offiziell eingeweiht wurde.
Aktiver Amphibienschutz
Das auf einer Länge von rund 100 Metern unterhalb der Gartenstraße neu verlegte Rohr hat einen Durchmesser von 1,20 Metern. Es packt mit 1.320 Litern pro Sekunde die fünffache Wassermenge im Vergleich zum Vorgängerbauwerk. Anfang des Jahres starteten die Bauarbeiten, die größtenteils auf Privatgrundstücken stattfanden. Im Vorfeld mussten Versorgungsleitungen, zwei Garagen, ein Teich, ein Recyclingcontainer, Sträucher, Bäume, Zäune und Treppen umgesetzt oder entfernt werden.
Eine weitere Besonderheit ist, dass der neue Durchlass aktiv Amphibien bei ihrer Wanderung entlang des Flusslaufs unterstützt. Ein spezielles Substrat in der Rohrsohle macht’s möglich.
Im Laufe des Jahres wird die Baufirma noch eine Nachbesserung an der Asphaltschicht auf der Gartenstraße vornehmen müssen. Das Tiefbauamt hatte bei der Bauabnahme einen Defekt gefunden. Dieser wird beseitigt, damit den Anwohner*innen für viele Jahre eine intakte Straße zur Verfügung steht.
Stadt Dortmund
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