Meldungsdatum: 16.07.2025

RLG setzt immer mehr auf E-Busse: Stadt Soest Vorreiter bei der E-Mobilität im Kreis

Die RLG Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH, das kommunale Verkehrsunternehmen im Kreis Soest und im Hochsauerlandkreis, baut ihre Elektrobus-Flotte konsequent weiter aus und setzt damit ein starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität.

Politische Unterstützung für den Ausbau

Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer und der Erste Beigeordnete sowie Kämmerer Peter Wapelhorst haben sich vor Ort ein umfassendes Bild von den Fortschritten der Modernisierungsmaßnahmen am RLG-Betriebshof gemacht. Im Gespräch mit Steffen Schuldt, Bereichsleiter Betrieb der WVG, und Jürgen Schmidt, Betriebsleiter der RLG, informierten sie sich darüber, wie das Unternehmen den Weg in die Mobilitätswende gestaltet und welche Projekte in den kommenden Jahren umgesetzt werden sollen. Beide Vertreter der Stadt zeigten sich beeindruckt vom hohen Engagement der RLG, den öffentlichen Nahverkehr Schritt für Schritt klimafreundlicher und zukunftsfähiger auszurichten.

In Soest sind mit derzeit acht Solobussen und einem Gelenkbus elektrisch unterwegs. Die Stadt Soest hat hier eine Vorreiterrolle übernommen: Am Betriebshof in Soest sind RLG-weit die meisten Elektrobusse im Einsatz. Ziel ist es, den Bestand in den nächsten Jahren weiter auszubauen – schon Ende 2026 soll in Soest bereits jeder zweite RLG-Bus elektrisch unterwegs sein.

Elektrischer Antrieb überzeugt wirtschaftlich und ökologisch

Im Vergleich mit anderen Antriebstechnologien bietet der batterieelektrische Bus entscheidende Vorteile: Wasserstoffantriebe sind nahezu doppelt so teuer wie Elektroantriebe. Die Betriebskosten der E-Busse liegen aktuell auf dem gleichen Niveau wie beim Diesel, auch wenn die Anschaffungskosten etwa doppelt so hoch sind. Technisch sind die Fahrzeuge ansonsten baugleich – Fahrgäste genießen den gleichen Komfort mit gleich vielen Sitz- und Stehplätzen.

Zusätzlich bringen die Elektrobusse weitere Vorteile: Sie sind nahezu geräuschlos unterwegs, was den Verkehr in der Innenstadt deutlich leiser und angenehmer macht. Auch Anwohner profitieren von der Reduzierung der Lärmemissionen. Zudem fahren alle E-Busse der RLG mit 100 Prozent zertifiziertem Ökostrom und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Design macht Klimawandel sichtbar

Der erste Elektrobus in Soest wurde mit einem markanten Design gestaltet, das auf den Klimawandel hinweist. Die farbigen Streifen entlang der Fahrzeugseite stellen jeweils die Durchschnittstemperatur eines Jahres dar und machen so die zunehmende Erderwärmung auf eindrucksvolle Weise sichtbar.

Ladeinfrastruktur bereits einsatzbereit

Damit der Betrieb zuverlässig gesichert ist, hat die RLG ihr Betriebsgelände umfassend modernisiert. Die Werkstatt wurde technisch auf den neuesten Stand gebracht, sodass dort auch Elektrobusse fachgerecht gewartet und repariert werden können. Auf dem Betriebshof sind inzwischen neun Pantograf-Ladestationen installiert. Hier werden die Busse über Nacht per Bottom-Up-Pantograph geladen: Der Bus fährt unter die Ladeeinrichtung, der Stromabnehmer auf dem Dach hebt sich automatisch an und verbindet sich mit der Stromschiene. Die Gelenk- und Solobusse erreichen vollgeladen eine Reichweite von mindestens 200 Kilometern und können so zuverlässig auf allen Linien eingesetzt werden.


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Jürgen Schmidt, Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer, Peter Wapelhorst, Steffen Schuldt mit neuem E-Bus

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Jürgen Schmidt, Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer, Peter Wapelhorst, Steffen Schuldt mit neuem E-Bus

Jürgen Schmidt, Bürgermeister Dr. Eckhard Ruthemeyer, Peter Wapelhorst, Steffen Schuldt mit neuem E-Bus