Meldungsdatum: 25.07.2025
Mit diesem Preis wird das künstlerische Erbe des bedeutenden Soester Expressionisten Wilhelm Morgner gewürdigt, der 1917 im Alter von nur 26 Jahren fiel und dessen Werk die Entwicklung der modernen Malerei nachhaltig beeinflusste.
Enorme Resonanz aus ganz Deutschland
Für die Ausschreibung 2025 reichten Künstlerinnen und Künstler aller Altersgruppen – Geburtsjahre von 1937 bis 1998 – rund 780 Kunstwerke digital ein. Bewerbungen kamen aus sämtlichen Bundesländern und zahlreichen Städten wie Berlin, Düsseldorf, Leipzig, Köln, Hamburg, Karlsruhe und München, vor allem aus den großen Universitäts- und Kunsthochschulstandorten. Das hohe Interesse unterstreicht die Strahlkraft des Preises, der seit 1953 vergeben wird.
Die Auswahlrunde hatte die Aufgabe, zehn Künstlerinnen und Künstler zu benennen. Sie dürfen vom 31. August bis 23. November 2025 jeweils drei ihrer Originalwerke in einer Ausstellung im Museum Wilhelm Morgner zeigen. Aus diesen zehn wird anschließend der Gewinner oder die Gewinnerin bestimmt. Da die Werke vor Ort noch einmal ganz anders wirken, ist es wichtig, die Entscheidung erst nach der Ausstellung und anhand der Originale zu treffen.
Jury mit vielfältiger Expertise
Die Fachjury vereint Perspektiven aus Kunstgeschichte, Museumswesen, Philosophie und freier künstlerischer Praxis. Ihr gehörten an:
Dr. Sandra del Pilar, Künstlerin und Kunsthistorikerin, Mexiko/Deutschland
Heike Kropff, Leiterin des LWL Museumsamtes für Westfalen in Münster
Dr. Alexander Leinemann, Kunsthistoriker, Göttingen
PD Dr. Thomas Wachtendorf, Philosophie, Universität Oldenburg
Dr. Annette Werntze, Kunsthistorikerin, Förderverein Wilhelm Morgner e. V. Soest
Im Mittelpunkt der Jurysitzung standen Qualität, Eigenständigkeit und künstlerische Aussagekraft der eingereichten Arbeiten. Eine thematische Vorgabe gab es nicht.
Nächste Schritte: Ausstellung und Preisverleihung
Die zehn Nominierten sind:
Sie werden im Rahmen der Ausstellung präsentiert, die am 31. August 2025 beginnt. Am 2. November 2025 wird die Jury aus dem Kreis der Ausstellenden die neue Preisträgerin oder den neuen Preisträger küren. Der Wilhelm-Morgner-Preis ist mit 15.000 Euro dotiert und zählt damit zu den höchstdotierten Auszeichnungen für Malerei in Deutschland.
Der Preis wird alle drei Jahre gemeinsam von der Stadt Soest, dem Förderverein Wilhelm Morgner e. V., der Sparkasse Hellweg-Lippe und dem Kloster Paradiese/Haus zum Spiegel verliehen.
Weitere Informationen finden Interessierte unter www.wilhelm-morgner-preis.de
Stadt Soest
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Referent für Öffentlichkeitsarbeit: Thorsten Bottin
Am Vreithof 8 - 59494 Soest
Telefon: +49 (02921) 103-9045
E-Mail: pressestelle@soest.de
Internet: https://www.soest.de
Sämtliche Texte können unter Angabe der Quelle frei veröffentlicht werden. Belegexemplare sind willkommen.
Die Pressestelle Stadt Soest ist Mitglied bei presse-service.de [ www.presse-service.de]. Dort können Sie Nachrichten weiterer Pressestellen recherchieren und als RSS-Feed oder E-Mail abonnieren.