Meldungsdatum: 14.08.2025

Plakataktion „Hitze und Hitzetelefon“ jetzt auch in Soester Bussen

Welches Verhalten ist bei Hitze gesund? Und wo finden Menschen, die unter Hitze besonders leiden, Beratung oder Hilfe? Antworten liefern zurzeit Plakate in den RLG-Stadtbussen. Die Geschäftsstelle Klimaschutz der Stadt Soest weitet damit ihre Hitzeschutz-Kampagne niedrigschwellig und ohne digitale Hürden aus, um gezielt die Fahrgäste des ÖPNV zu erreichen.

In den Bussen sind viele Mensche der vulnerablen Bevölkerungsgruppen unterwegs - beispielsweise ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen oder eingeschränkter Mobilität. "Hier in den Bussen können wir sie direkt in ihrem Alltag erreichen und auf einfache, konkrete Hilfe aufmerksam machen", erklären Carlotta Bauer und Rainer Wolf von der Geschäftsstelle Klimaschutz. 

Im Zentrum der Kampagne stehen deshalb auch die Plakate, die auf das "Hitzetelefon" hinweisen. Über dieses Warneinrichtung erhalten angemeldete Personen rechtzeitig die Info, wenn eine Hitzewelle bevorsteht, damit sie ihre Gesundheit durch das richtige Verhalten schützen können. Einige Verhaltenstipps sind auch auf den Plakaten zu finden. 

"Auf den ersten Blick erscheinen viele Verhaltenstipps selbstverständlich. Dabei wird aber übersehen, dass sich das Temperaturempfinden im Alter verändert und dass Ältere mit wenig sozialen und familiären Kontakten solche Hinweise im Alltag kaum noch bekommen", erklären Carlotta Bauer und Rainer Wolf. "Deshalb ist es sinnvoll, diese Lücke zu füllen."

Den Rahmen der Plakataktion bildet die städtische Medienkampagne zur Klimafolgenanpassung mit Schwerpunkt Hitzeschutz. Ziel ist es, die Bevölkerung auf die zunehmenden gesundheitlichen Risiken von Hitzewellen vorzubereiten und Unterstützungsangebote bekannt zu machen. Die Plakakte hängen noch bis zum 15. Oktober 2025.  


Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

2025 0814 Aktion Hitze-Plakate in RLG-Bussen

©  Stadt Soest
2025 0814 Aktion Hitze-Plakate in RLG-Bussen

Mit Plakaten in den RLG-Stadtbussen macht die Geschäftsstelle Klimaschutz der Stadt Soest jetzt auf die zahlreichen Beratungs- und Förderangebote der Stadt zum Hitzeschutz aufmerksam. Die Kampagne wurde vorgestellt durch (von links) die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle Carlotta Bauer und Rainer Wolf sowie Praktikantin Jasmin Schrage.