Meldungsdatum: 29.08.2025

Das Rennen um den Wilhelm-Morgner-Preis ist eröffnet

Ausstellung der Finalistinnen und Finalisten beginnt am 31. August

Soest rückt an diesem Wochenende wieder in den Fokus der Kunstwelt: Am 31. August 2025 eröffnet im Museum Wilhelm Morgner die Ausstellung der Finalistinnen und Finalisten des diesjährigen Wilhelm-Morgner-Preises. Bis zur Preisverleihung am 2. November können Besucherinnen und Besucher die Werke der Nominierten erleben – und damit einen der höchstdotierten deutschen Kunstpreise im Bereich Malerei unmittelbar begleiten.

Die Vernissage findet am Sonntag, 31. August 2025, um 11 Uhr im Museum Wilhelm Morgner statt. Die Jury hat aus 260 Bewerbungen die folgenden zehn Künstlerinnen und Künstler ausgewählt:

Die Bandbreite der Bewerberinnen und Bewerber verdeutlicht die Bedeutung des Preises: 138 Frauen und 122 Männer hatten sich 2025 beworben, der jüngste Bewerber war 27 Jahre alt, die älteste Bewerberin 88. In der ersten Runde waren Künstlerinnen und Künstler aus 19 Nationen vertreten.

Ein Preis mit Geschichte

Der Wilhelm-Morgner-Preis erinnert an den 1917 mit nur 26 Jahren gefallenen Soester Expressionisten Wilhelm Morgner. Seit seiner Erstvergabe im Jahr 1953 ist er ein bedeutender Spiegel künstlerischer Entwicklungen in Deutschland. Nach einer Unterbrechung 1995 wurde der Preis 2007 durch ein starkes Sponsorenteam – bestehend aus der Stadt Soest, der Sparkasse Hellweg-Lippe und dem Kloster Paradiese – wiederbelebt. Mit einem Preisgeld von 15.000 Euro zählt er zu den höchstdotierten deutschen Kunstpreisen im Bereich Malerei.

Stimmen aus Jury und Organisation

„Der Wilhelm-Morgner-Preis markiert den aktuellen Stand der Malerei – jede Künstlerin und jeder Künstler bringt eine eigene, unverwechselbare Position ein“, sagt Jury-Mitglied Dr. Thomas Oyen, 1. Vorsitzender Förderverein Wilhelm Morgner e. V. / Haus zum Spiegel.

Dr. Anette Werntze, 2. Vorsitzende Förderverein Wilhelm Morgner e. V., ergänzt: „Bei der Ausstellungsgestaltung war es uns wichtig, die Werke so zu platzieren, dass sie in einen spannenden Dialog treten und sich gegenseitig stärken.“

Für Michael Stockhausen, Leiter der städtischen Museen, ist die Vielfalt entscheidend: „Der Preis ist offen für alle Themen, die die Kunstschaffenden bewegen. Im Original entfalten die Arbeiten dann ihre volle Wirkung – und das macht die Ausstellung so besonders. Als Museum Wilhelm Morgner freuen wir uns, diesen wichtigen Preis auszurichten.“

Eine Besonderheit des Preises: Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer erhält eine Rückmeldung über den Verlauf und das persönliche Abschneiden im Wettbewerb – ein Angebot, das von der Kunstszene sehr geschätzt wird.

Dank an Förderer und Ehrenamt

Großer Dank gilt nicht nur den finanziellen Unterstützerinnen und Förderern, die Preis ermöglichen. „Wir unterstützen den Wilhelm-Morgner-Preis sehr gerne“, erklärt Peter Wapelhorst, Erster Beigeordneter und Kulturdezernent der Stadt Soest. „Doch eine Stadt und ihre Kunstszene leben nicht nur von zur Verfügung gestellten Geldern, sondern auch vom großen ehrenamtlichen Engagement und dem Herzblut vieler Menschen, die unter anderem diesen Preis tragen.“

Finanziell wird der Wilhelm-Morgner-Preis 2025 von der Stadt Soest, der Sparkasse Hellweg-Lippe und dem Haus zum Spiegel gefördert. Ausrichtende sind der Förderverein Wilhelm Morgner e. V. und das Museum Wilhelm Morgner, Soest.  


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von links beginnend: Michael Stockhausen, Dr. Annette Werntze, Horst Hagenkötter, Ulrich Kleinetigges, Susanne Mettin-Supe, Dr. Thomas Oyen, Peter Wapelhorst, Dr. Norbert Wex, Nadya Carls, Thomas Schnabel

©  Stadt Soest
von links beginnend: Michael Stockhausen, Dr. Annette Werntze, Horst Hagenkötter, Ulrich Kleinetigges, Susanne Mettin-Supe, Dr. Thomas Oyen, Peter Wapelhorst, Dr. Norbert Wex, Nadya Carls, Thomas Schnabel

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