Meldungsdatum: 03.09.2025

Bäume und Wasser für die Kampstraße: 1000 Ideen als Grundlage für die Ausschreibung

Die Kampstraße bekommt ein neues Gesicht. Wie es genau aussieht, darüber dürfen die Dortmunder*innen mitentscheiden. Der erste Teil des Beteiligungsprozesses ist nun abgeschlossen – mehr als 1.000 Anmerkungen und Ideen zum RE:START KAMPSTRASSE haben die Dortmunder*innen eingebracht.

Konkret geht es um den Bereich zwischen der Stadtbahnhaltestelle Reinoldikirche und dem Petrikirchhof. Zielbilder und Kernanforderungen aus den Ideen der Dortmunder*innen bilden die „Kampstraßen-DNA“. Sie ist die Grundlage für die Generalplanung, die nun europaweit ausgeschrieben werden soll. Darüber entscheidet der Rat in seiner Oktober-Sitzung.

Das ist die Kampstraßen-DNA

Die Kampstraßen-DNA ist das Ergebnis eines breit angelegten Beteiligungsprozesses. Beteiligen konnten sich die Dortmunder*innen beim Stadtfest Dortbunt, bei themenspezifischen Spaziergängen über die Kampstraße, Schlüsselpersonengesprächen unter anderem im Rahmen des Immobiliendialogs, Workshops zu Belangen des Rad- und Fußverkehrs verwaltungsinternen Workshops, Dialogveranstaltung sowie online.

Das sind die Ziele:

Die Kernanforderungen:

Eine besondere und herausfordernde Aufgabe 

Auf dieser Grundlage soll die Generalplanung für die Umgestaltung der Kampstraße in einem zweistufigen Vergabeverfahren ausgeschrieben werden. Europaweit können sich Unternehmen darum bewerben, Konzepte für die Kampstraße zu entwickeln.

Der Fokus der Neugestaltung liegt auf dem Mittelabschnitt der Kampstraße zwischen Reinoldi- und Petrikirche. Hier soll ein freianlagen- und verkehrsanlagenplanerisches Gesamtkonzept entwickelt werden, das als identitätsstiftendes, blau-grünes Rückgrat der Dortmunder Innenstadt fungiert. Dabei gilt es, die vielfältigen Bedürfnisse aller Verkehrsteilnehmer*innen mit den öffentlichen und gewerblichen Interessen in Einklang zu bringen und die Aufenthaltsfunktion zu stärken.

Ziel ist ein vielfältig nutzbarer, grüner Stadtraum, der sowohl den alltäglichen Anforderungen als auch temporären Veranstaltungen wie der Weihnachtsstadt oder anderen City-Events gerecht wird. Im Vordergrund stehen dabei Klimaresilienz und Aufenthaltsqualität für Menschen. Urbanes Grün, insbesondere Bäume, sollen ein bestimmendes Entwurfselement sein. 

Die ausführliche Dokumentation des Partizipationsprozesses RE:START KAMPSTRASSE gibt es als PDF-Datei hier zum Download:

dortmund.de/kampstrasse.


Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgendes Medium anbieten:

Neustart für die Kampstraße

©  Stadt Dortmund / Christian Schön
Neustart für die Kampstraße


Zurück zur Liste